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(v.l.n.r.): DI Harald Mayr (Institutsleiter BTI), Mag. Dr. Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG), Lisa Schiefermayr, Michael Strassmair, Rita Trautwein, Ing. Martin Trautwein (alle Rapperstorfer Automation), Staatssekretär Dr. Harald Mahrer, Ing. Christoph Mostler (Standortleiter Maba), Florian Hangweyrer (Beko Engineering), Ing. Hubert Rapperstorfer (Geschäftsführer Rapperstorfer Automation), Birgit Schimak und DI Martin Leitl (Präsident ACR)

Innovationspreis für Baustahlkorb

08.10.2015

Das oberösterreichische Start-up-Unternehmen Rapperstorfer steht kurz vor der Weltpremiere seiner vollautomatisch produzierten Korbwand.

Basisidee hinter der Gründung von Rapperstorfer Automation war die Entwicklung einer Produktionsanlage zur vollautomatischen Konstruktion von Stahlkörben für Betonelemente. „In Fertigteilwerken wird zwar oft teilautomatisiert gearbeitet, die Zusammensetzung der Stahlstäbe zu Bewehrungskörben muss aber immer noch manuell erledigt werden. Ich wollte diese schwere und materialintensive Tätigkeit ebenfalls automatisieren“, erklärt Firmengründer Hubert Rapperstorfer. Die Entwicklung dauerte mehrere Monate und wurde nun mit dem ACR-Kooperationspreis für besondere Forschungsprojekte ausgezeichnet. Ein Prototyp des neuen Systems ist bereits im Einsatz.

Bei der Rapperstorfer Korbwand werden zwei dünne Betonwände vorproduziert. Die Verbindung dieser Wände erfolgt mit Stäben aus Bewehrungsstahl, die mit dem neuen System vollautomatisch angebracht werden. Das Wandsystem wird dann fertig zum Ausbetonieren an die Baustelle geliefert. Die Stahlkörbe aus dem Rapperstorfer System sind für jede Art von Betonwänden geeignet. Diese Kombination aus Zeit- und Materialersparnis sei ein Meilenstein im Stahlbetonbau, so Rapperstorfer. Technische Details zum neuen System werden bei der Weltpremiere auf den Engineering Days am 1. und 2. Dezember in Wien vorgestellt. [red]

Autor/in:
Redaktion Metall
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