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Pfahlsystem "leova" aus Stahl von voestalpine Krems.

Kremser Pfähle stehen weltweit Spalier

09.06.2015

Die voestalpine Krems liefert Spalierpfähle aus Stahl für Obst- und Weingärten in die ganze Welt.

Spalierpfahl "leova".

Bei der voestalpine Krems herrscht zurzeit Vollauslastung. Das soll auch bis Jahresende so bleiben, erklärt Peter Schwab, Leiter der Division Metal Forming, zu der die voestalpine Krems gehört, im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Dazu soll nicht zuletzt die Weiterentwicklung der Spalierpfähle für Wein- und Obstbau beitragen, die nun weltweit vermarktet werden. „Aus unseren Spalierpfählen haben wir ein ganzes System gemacht, das sich vor allem durch das leichte Nachspannen der Spalierdrähte auszeichnet“, erklärt Schwab. Der damit derzeit in Österreich erzielte Jahresumsatz beläuft sich auf mehr als 20 Millionen Euro. Das neue Komplettsystem will man in allen großen Wein- und Obstbaugebieten, wie Frankreich, Spanien, Deutschland, Südafrika und Kalifornien, vermarkten.

Beim neuen Weinbergpfahl „leova“ wurde nun die Korrosionsbeständigkeit verbessert, die Stabilität ist größer geworden und die Funktionalität hat sich erweitert. Neben dem Zubehör haben sich auch Form und Anordnung der „Krallen“ (zum Einspannen der Drähte) verändert wie auch der Querschnitt des Profils. So ist aus dem Spalierpfahl mittlerweile ein komplettes System geworden.

Lager mit Profil

Zur guten Auslastung tragen auch zwei neue Aufträge zur Fertigung von Hochregallagern bei. Das eine wird im Raum Mailand für Lidl mit einer Lagerkapazität von 3.000 Tonnen und einem Auftragsvolumen von 6,5 Millionen Euro errichtet, das andere in der Türkei für Ekol, einer Unilever-Tochter, mit 3.200 Tonnen Lagerkapazität und 7,2 Millionen Euro Auftragsvolumen.

Zusammen haben die voestalpine Krems, voestalpine Krems Finaltechnik und voestalpine Profilform im Geschäftsjahr 2014/15 mit 800 Mitarbeitern einen Umsatz von über 270 Millionen Euro erwirtschaftet. Die ebenfalls zum Konzern zählende voestalpine Precision Strip GmbH in Kematen im Ybbstal setzte im selben Zeitraum mit 757 Beschäftigten 168 Millionen Euro um.
Die gesamte Division Metal Forming der voestalpine erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 mit 10.328 Beschäftigten einen Umsatz von 2,335 Milliarden Euro.

Der gesamte voestalpine-Konzern erzielte in diesem Zeitraum mit 11,189 Milliarden Euro ein leichtes Umsatzplus von einem Prozent. Gestiegen ist auch das Ergebnis nach Steuern um 18 Prozent auf 594,2 Millionen Euro. Die Gruppe ist mit 47.418 Mitarbeitern in rund 500 Konzerngesellschaften aktiv, die auf über 50 Länder in allen Kontinenten verteilt sind. [nöwpd/hm]

Autor/in:
Redaktion Metall
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