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Stanzbiegeteile werden branchenübergreifend am häufigsten eingesetzt.

Lasern, Stanzen, Umformen

15.03.2017

Das Sortiment von Formfedern, Flachfedern sowie Stanz-, Stanzbiege- und Laserteilen ist so ­umfangreich wie deren Einsatzmöglichkeiten.

Flachfederformen sind sehr vielfältig.
Musterteile oder kleinere Produktionsmengen werden meist gelasert.

Formfedern, Flachfedern, Blattfedern und Federklammern gehören zu den ersten federtechnischen Anwendungen. Sie kommen hauptsächlich im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Feinwerk- und Elektrotechnik zum Einsatz. Flachfederformen sind besonders vielfältig: Der Umfang reicht von einfachen Flachfedern bis zu komplexen Formfedern und Formfedersystemen, die sich exakt an die Geometrie der sie umgebenden Bauteile anpassen. Konstrukteure können sie sowohl als Speicher-, Mess-, Schwingungs-, Dämpfungs-, Ruhe- oder Lagerelemente verwenden.

Anspruchsvolle Herstellung 

Die Herstellung von individuellen Form-, Flach-, Blattfedern und Federklammern ist komplex: Wegen ihrer besonderen und oft komplizierten Formen lassen sie sich nicht nach einem simplen Schema berechnen und auslegen. Hersteller wie die Gutekunst Formfedern GmbH stützen sich hier auf Erfahrung, technisches Know-how und aktuelle Berechnungsmethoden. Dazu kommt eine ausführliche Dokumentation jeder Fertigung, um bei nachfolgenden Auslegungen auf die gewonnenen Informationen zurückgreifen zu können.
Je nach Anforderung, Formgebung oder Stückzahl werden Formfedern und Flachfedern, Federklammern, Federclips und Blattfedern in einem reinen Stanzbiege- oder Laserschneideverfahren mit anschließender Umformung durch Biegen, Prägen, Kanten und Tiefziehen hergestellt. Der Formgebung sind dabei kaum Grenzen gesetzt. 
Auch bei den Werkstoffen herrscht Vielfalt: Neben normalen Federstählen werden auch Edelstähle, NE-Metalle und Buntmetalle in Band- oder Plattenform verarbeitet. Das Fertigungsspektrum umfasst Materialstärken zwischen 0,1 bis 3,0 Millimeter, die Bandbreite liegt bei 1,0 bis 150 Millimeter, die Plattengrößen bei 1500 x 2500 Millimeter.

Stanzbiegeteile 

Stanzbiegeteile gehören zu den Bauteilen, die branchenübergreifend am häufigsten eingesetzt werden – dazu zählen einfache Federklemmen, Federclips, Rohrklemmen, Haltefedern, die die Bremsbeläge in Pkw und Lkw fixieren, sowie elektrisch leitende Federkontakte oder auch medizinisch reine Bauteile mit makelloser Oberfläche, die speziell gehärtet und temperaturunabhängig sind. Je nach Wahl der Maschine erhalten Kunden nahezu alle Qualitäten von Metallwerkstoffen: gestanzt, gelasert, gebogen, abgekantet, geschweißt, genietet, verschraubt oder auch zu komplexen Baugruppen verarbeitet – ganz gleich ob Flachstahl, Tafelblech oder Spaltband. Werkstoffe wie Stähle, Edelstähle, Aluminium oder Buntmetalle wie Kupfer, Bronze, Messing und Berylliumkupfer (CuBe) sowie vielfältige Sonderlegierungen werden häufig zu Stanzbiege- und Stanzteilen verarbeitet. Gutekunst Formfedern liefert diese in Kleinmengen und Großserien. 

Präzises Verfahren

Bei hohen Stückzahlen bietet sich vor allem das Stanzbiegeverfahren an. Die Herstellungsmethode ist besonders kosteneffizient, präzise und energiesparend. Zum Einsatz kommen Stanzbiegeautomaten und frei programmierbare Biegestempel sowie Stanzwerkzeuge aus Pulverstahl oder Hartmetall aus Bandmaterial, das fertig fallend aus verschiedenen Werkstoffstählen produziert wird. Auch nach Millionen von Teilen arbeiten die Stanzwerkzeuge noch verschleißfest und hochpräzise. 
Gutekunst fertigt auch immer häufiger Stanzbiegeteile aus Plattenmaterial mit sehr komplexen und speziellen Biegegeometrien auf mehreren Ebenen. Eine weitere Alternative sind exakte Teile, die zum Beispiel elektrisch leitend, federnd, medizinisch rein und besonders widerstandsfähig sind oder über eine besondere Optik verfügen. Bei der Formgebung der Stanzbiegeteile sind keine Grenzen gesetzt. 
Stanzbiegeteile lassen sich zudem durch eine nachträgliche Oberflächenbehandlung, wie Gleitschleifen, Verzinken, Versilbern, Vergolden, Brünieren, Wasserstoffspröden oder Ätzen, mit zusätzlichen Eigenschaften ausstatten. 
Insbesondere bei Musterteilen oder auch kleineren und mittleren Produktionsmengen rechnet sich der Aufwand zur Herstellung von Stanz- und Folgeverbundwerkzeugen nicht. In diesem Fall werden die Teile gelasert und mithilfe von Abkantautomaten weiterverarbeitet.

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