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TruTops Weld ist mit umfangreichem Technologie Know-how zu Schweißparametern und Anstellwinkeln angereichert.

Laserschweißzellen offline programmieren

26.09.2018

Mit der neuen Programmiersoftware TruTops Weld erstellen Anwender Programme jetzt offline am Rechner während die Laserschweißzelle arbeitet.

Anstelle jeden Punkt einzeln teachen zu müssen, erstellt TruTops Weld die Roboterbewegung automatisch.
Die neue Offline-Programmierung ist übersichtlich und einfach zu bedienen.
Trumpf

Das Hochtechnologieunternehmen Trumpf bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und Elektronik. Trumpf ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern.
2017/18 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 13.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro (vorläufige Zahlen). Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko, China und Japan.

www.trumpf.com

Der deutsche Werkzeugmaschinenspezialist Trumpf hat die neue Software TruTops Weld speziell auf die Laserschweißzelle TruLaser Weld 5000 abgestimmt. TruTops Weld ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Die Software enthält umfangreiches Trumpf Technologie-Know-how wie Schweißparameter oder Informationen zu Anstellwinkeln. Sie integriert alle TruLaser Weld Funktionen, zum Beispiel das Drehmodul oder die Sensorik TeachLine. TruTops Weld zahlt sich mehrfach aus. Es steigert die Verfügbarkeit der Anlage, denn Anwender programmieren jetzt am Rechner und nicht an der Laserschweißzelle. Die Maschine produziert in dieser Zeit weiter. Das ermöglicht auch eine bessere Aufgabenverteilung zwischen dem Bediener der Anlage und dem Programmierer. Außerdem erfolgt die Programmerstellung deutlich schneller: Beim Teachen muss der Bediener jeden Punkt, den der Roboter anfahren soll, einzeln programmieren. TruTops Weld errechnet diese Punkte für die Roboterbewegung automatisch. Zudem nehmen weitere Software-Funktionen dem Bediener Arbeit ab.

In vier Schritten zum Programm

Der neue Programmierprozess besteht aus vier Schritten. Zunächst steht das Bauteil im Fokus. Der Programmierer definiert die zu schweißenden Stellen, indem er die entsprechenden Kanten des Teils anklickt. Im Anschluss wählt er aus einer umfangreichen Datensammlung Schweißparameter aus. Alternativ nutzt er selbst ermittelte Parameter. Die Software berechnet bereits hier automatisch die Bahnbewegungen und erstellt ein erstes Programm. Das finalisiert TruTops Weld im sogenannten „Anlagenmodus“. Hier lässt sich das Bauteil virtuell auf dem Positionierer im Inneren der Laserschweißzelle platzieren. TruTops Weld erkennt mögliche Kollisionen und unterstützt dabei, eine Position und Bahnbewegung zu finden, die der Roboter problemlos abfahren kann. Insbesondere bei komplexen Bauteilen ist die Simulation hilfreich. Im Anschluss übergibt der Programmierer das Programm an die Schweißzelle. Hier prüft die Sensorik TeachLine die exakte Lage des Bauteils und gleicht diese Information mit der Simulation ab. Bei Abweichungen passt TeachLine das Programm automatisch an. Alternativ können Anwender weiterhin herkömmlich Nachteachen.

Autor/in:
Redaktion Metall
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