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Markisen: Auf Details kommt es an

20.03.2019

Sonnenschutz. Attraktiv, auf dem neuesten Stand der Technik und hochkomfortabel – an die Markise von heute werden höchste Erwartungen gestellt.

Bei den Markisen geht der Trend ganz klar zu heimischen Produkten.

Die heimischen Sonnenschutzanbieter sind sich einig: Bei der Wahl der Markise entscheiden heutzutage oftmals Details. War es dem Käufer vor zehn Jahren wichtig, dass der Motor einwandfrei funktioniert, bringt die Technik heute höchsten Bedienkomfort. Herr und Frau Österreicher achten beim Kauf nicht nur auf attraktives Design, sondern auch auf den Wohlfühlfaktor und zuverlässige Wetterfestigkeit. Und was in den letzten Jahren besonders auffällt: Der Trend zu heimischen Produkten. „Eine Markise aus Österreich ist nicht nur gut für die heimische Wirtschaft, der österreichische Häuslbauer schätzt auch die hochwertige Qualität und das lokale Aftersales-Service“, sagt Johann Gerstmann, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik.

Design auf höchstem Niveau

Farblich gesehen liegen 2019 schlichtes Weiß, dezente Grautöne, dunkler Anthrazit im Trend. Die Formentwicklung in der Architektur geht weiterhin in Richtung Kubismus und einer klaren Formensprache – markant, eckig und kantig. Dem folgt auch die Optik der Markisen. Wichtig ist ebenfalls der kompakte saubere Baustil: Keine Fugenbildungen und saubere, intelligente Detaillösungen, die Mechanik und Bauteile verstecken. Die meisten Hersteller bieten zudem Ambientenbeleuchtung an, die auf ihre Produkte perfekt abgestimmt ist. Durch die Integration der Beleuchtung in die Markise entfällt zusätzlicher Installationsaufwand.

Große Formate, einfach eingebaut

Was sich ebenfalls zeigt, ist, dass die Außenflächen immer größer werden. Damit wachsen natürlich auch die Beschattungsanlagen. Mit Gelenkarmmarkisen können Sitzgruppen für zwölf und sogar mehr Personen beschattet werden. Bei hohen Anlagenbreiten wird die Beschattung oftmals in mehreren Teilen geliefert. So wird das Handling-Gewicht reduziert und eine einfachere Montage gewährleistet: Eine Markise mit einem Gesamtgewicht von 170 bis 180 Kilogramm und einer Größe von 7 x 4 Metern kommt so auf ein Handling-Gewicht unter 80 Kilogramm.

Expertenwissen notwendig

„Wer über Beschattung nachdenkt, sollte sich an einen spezialisierten Fachhändler wenden“, empfiehlt Gerstmann. „Das Beratungsgespräch sollte nicht nur im Geschäft, sondern auch beim Kunden vor Ort stattfinden. So kann der Experte die tatsächliche Montagesituation erfassen und die möglichst beste Auskunft geben.“ Und auch bei der Sanierung gibt es einiges zu beachten und vom Spezialisten abzuklären. Wird beispielsweise eine Wärmedämmung angebracht, können die Befestigungspunkte für schwere Sonnenschutzprodukte verdeckt werden. Hier muss mit Befestigungsplatten, Betonankern und Isolierungsanlagen gearbeitet werden, um Beschädigungen an der Isolierung, Kältebrücken oder Wassereintritt zu vermeiden. „Der Fachhändler kennt hierfür die Lösungsmöglichkeiten. Nur so hat der Käufer die Garantie, dass seine wertvolle Investition möglichst lang erhalten bleibt.

(tk)

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