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Metallbautag 2018 an der Eisenstraße

30.04.2018

Fotogalerie. Rekordbesuch und ein geballtes Programm an Fachinformation prägten den Österreichischen Metallbautag 2018 der AMFT. 

Mehr als 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich dieses Jahr zum Metallbautag am 20. April in Waidhofen/Ybbs angemeldet. Ziel der alle zwei Jahre stattfindenden Tagung ist, eine Kommunikationsplattform für die Metallbaubranche zu bieten, auf der die aktuellen Themen der Branche beleuchtet und diskutiert werden. Das rege Interesse und das positive Echo ist für den Veranstalter, die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT), ein Anstoß, den Event in Zukunft weiter auszubauen und die Branche besser zu vernetzen.

Mehr als 60 TeilnehmerInnen hatten sich bereits am Vorabend des Metallbautages in lockerer Atmosphäre zu einem Netzwerkabend getroffen. Am Tag darauf ging es dann im sonnendurchfluteten Kongresszentrum des Hotels „Schloss an der ­Eisenstraße“ in Waidhofen/Ybbs mit den Fachthemen zur Sache. Nach der Eröffnung durch AMFT-Vorstandsvorsitzenden Marko Buxbaumer richtete AMFT-Geschäftsführer Anton Resch einen eindringlichen Appell an die versammelte Branche, Probleme und Themen aufzugreifen, zu kommunizieren und gemeinsam zu lösen. Dabei könne die AMFT als Plattform agieren, die Branchenthemen bündeln und dann bei den zuständigen Stellen thematisieren. Die AMFT werde außerdem wieder verstärkt Schulungen und Seminare zur Weiterbildung anbieten, kündigte Resch an. Kooperationen mit Instituten und Leistungsanbietern aus der Branche würden angestrebt, um durch Sy­nergien Nutzen für Kooperationspartner und AMFT-Mitglieder zu gewinnen.

Die darauf folgenden Fachvorträge lieferten ein dichtes Bild der Herausforderungen, mit denen die Branche konfrontiert ist. Schon Anton Resch hatte aktuell brennende Themen wie Dokumentationsaufwand, Facharbeitermangel, Digitalisierung, BIM, Zertifizierungen etc. aufgezeigt und klar gemacht, dass man dieses Konglomerat an Aufgabenstellungen nur durch Kooperation und gemeinsame Anstrengung bewältigen könne. „Binden Sie uns noch mehr ein! Unser Ziel ist, bessere Rahmenbedingungen für die Arbeit unserer Mitglieder zu schaffen“, appellierte Resch.

Um den qualifizierten Austausch und die Weitergabe von Fachinformation ging es dann auch im Vortrag von Harald Greger, der als Geschäftsführer des Aluminium-Fenster-Instituts (AFI) die Online-Plattform „Know-how-Corner Praxis“ als Serviceangebot für AFI-lizenzierte Metallbaubetriebe Fachinformation und Hilfe zu relevanten Branchenthemen bietet.

Bei den weiteren Vorträgen spannte sich der Bogen von aktuellen Entwicklungen bei Objektbeurteilungen im Rahmen der CE-Kennzeichnung bis hin zu BIM (Building Information Modeling), das den Baubeteiligten ein Instrument zur optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken in die Hand gibt (Vortragender: Lars Oberwinter von BIM Solutions). Weitere Höhepunkte im Programm waren die Klärung der Frage, wie man bei Auftragsvergaben punkten kann (Markenexperte Willy Lehmann), die aktuellen Entwicklungen zum Bundesvergabegesetz 2018 und die in den Bauverträgen relevanten Allgemeinen Vertragsbedingungen (Rechtsanwalt Matthias Öhler).

Technische Anforderungen an den Schallschutz bei Vorhangfassaden wurden beleuchtet (Wolfgang Gollner), und aus dem ift-Sachverständigenzentrum zu Fassaden, Metallfenstern und Glasdächern gab es praxisbezogene Gutachter-Darstellungen von Beispielen, bei denen die Ausführung nicht gerade einwandfrei ausgefallen ist (Gutachter Ingo Leuschner). Schließlich widmeten sich Experten für Oberflächenveredelung in einer Podiumsdiskussion den vielfältigen Anforderungen – und Beschränkungen – in der Oberflächentechnik-Branche.

Autor/in:
Redaktion Metall
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