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Mit „Retrofit“ können Spezialisten ältere Anlagen – wie hier einen Schweißroboter – auf den aktuellen Stand der Technik bringen, oder sogar um Funktionen erweitern.

Metallbearbeitung: "Gebraucht" ist kein Mangel

22.06.2020

Kosteneffizientes Wirtschaften für KMU durch gebrauchte Maschinen und Anlagen.

Kleine und mittelständische Unternehmen wirtschaften häufig mit einem geringen Ausgaben- und Investitionsbudget, sind jedoch auf die gleiche Technik wie ihre großen Mitbewerber angewiesen. Der Kauf von gebrauchten Maschinen und Anlagen aus der Auflösung anderer Unternehmen oder Umrüstung von Maschinenparks schont nicht nur die Kasse. Gebrauchte Geräte und Anlagen sind oft noch viele Jahre lauffähig und schneller einsatzbereit als eine Neuanschaffung.
Die Investition in eigene Maschinen ist für viele KMU ein echter Kraftakt. Produktionsanlagen und gut ausgestattete Fertigungsanlagen werden benötigt, um eigene Produkte herzustellen. Die Anschaffungskosten sollten sich in kürzester Zeit amortisieren, um zu einer positiven Bilanz beizutragen. Gleichzeitig sind Unternehmen immer wieder auf den Austausch ihrer Anlagen angewiesen, beispielsweise bei Umstellungen in der Produktion oder Geschäftsaufgabe. Gebrauchte Maschinen unterstützen beide Seiten.

Kein Qualitätsmangel

Wer eine Fertigungsanlage mit einer Lebensdauer von bis zu 50 Jahren nach fünf bis zehn Jahren weiterverkauft, weiß um die hohe Qualität der Maschinen. Während potenzielle Käufer häufig noch überlegen, ob sie dem Prädikat „gebraucht“ vertrauen können, wissen die Verkäufer um den hervorragenden Zustand ihrer gebrauchten Arbeitsgeräte. Schließlich wendet jedes Unternehmen Budget und Expertise auf die Wartung seines Maschinenparks an. Wie auch bei anderen gebrauchten Artikeln, beispielsweise dem Kauf eines gebrauchten Lieferwagens, üblich, sollten Käufer lediglich auf das Vorhandensein von TÜV und Prüfsiegeln achten.
Dann kann davon ausgegangen werden, dass der Vorbesitzer die Anlagen ideal instand gehalten hat. Weiterverkauft wird also nicht, was Mängel aufweist, sondern was im Unternehmen nicht mehr benötigt wird. Kleine Unternehmen profitieren von dem hohen Preisnachlass, der durch das Alter der Produktionsanlagen und Werkzeuge ­angesetzt wird.

Günstige Ausstattung

Das Alter von Maschinen lässt sich am besten an deren bisheriger Einsatzzeit ermessen. So werden häufig solche Anlagen verkauft, die in der Werkhalle des Vorbesitzers kaum zum Einsatz kamen, weswegen sich für ihn die Wartung nicht rentierte. Kleine Unternehmen, vor allem im Handwerk und in der Metalltechnik, sind auf sehr spezielle Werkzeuge angewiesen. Von Nibbelmaschinen über die Entgratung, bis zum Einsatz von Gravierlasern, Ausklinkern und Fräsen sind nahezu alle Geräte kostenintensiv in der Anschaffung und erfüllen nur eine ganz bestimmte Aufgabe. Eine solche Maschine gebraucht zu kaufen, stellt sicher, dass sich das Gerät in einem guten Zustand befindet. Spezialisten können die älteren Anlagen durch „Retrofit“ und „Refurbishing“ wieder herrichten oder um Funktionen erweitern. Eine Kostenersparnis von bis zu 50 Prozent beim Ankauf der Maschinen ist keine Seltenheit. Das Investitionsvolumen und Betriebsvermögen hingegen steigt durch die hochwertige Maschine.

Weiterverkauf lohnt sicht

Die Neuausstattung der eigenen Werkhalle mit moderneren oder präziseren Maschinen führt für Unternehmen auch zu einem Überschuss an nicht mehr benötigten Geräten. Hier greift die gleiche Dynamik. Wer seine Anlagen, die in gutem Zustand sind, aber nicht mehr benötigt werden, veräußert, kann den Erlös in neue Geräte investieren. Käufer holen die Maschinen mit eigenem Gerät ab und können ihrerseits sofort damit arbeiten. Es entsteht Raum für eine Neuplanung. So profitieren kleine und mittelständische Unternehmen vom Weiterverkauf und Aufkauf gebrauchter Maschinen.

[Quelle: www.Resale.de – Online-Marktplatz für gebrauchte Maschinen und Anlagen. 1996 gegründet vereint das Portal ein breites Spektrum an Einzelangeboten aus den verschiedensten Branchen.]

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