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Metaller-KV: Am 23.September geht’s los

03.09.2019

Die Gewerkschaft fordert auch diesmal „ordentliche Erhöhungen“ der Löhne und Gehälter.

Die Kollektivvertrags-Verhandlungen für die rund 195.000 Beschäftigten der Metallindustrie starten am 23. September. Wenig überraschend fordert die Gewerkschaft in einer Aussendung „ordentliche Erhöhungen“ der Löhne und Gehälter, nach „acht äußerst erfolgreichen Geschäftsjahren“.

Laut den Chefverhandlern aufseiten der Gewerkschaft, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp), hätten die Unternehmen „kräftig verdient“, daher sei heuer „Erntezeit“ für die Beschäftigten. Die Metaller-Arbeitgeber hatten bereits im Juni ein gleich hohes KV-Plus wie im Vorjahr ausgeschlossen. 2018 hatten sich Arbeitgeberverhandler und Arbeitnehmervertreter auf eine KV-Erhöhung der Löhne und Gehälter um durchschnittlich 3,46 Prozent geeinigt.

Die Gewerkschaft übergibt in Wien am 23. September in der Wirtschaftskammer ihr Forderungsprogramm den sechs Arbeitgeberverbänden und Berufsgruppen, dann startet sogleich die erste Verhandlungsrunde mit dem größten Arbeitgeberverband Metalltechnische Industrie (FMTI).

Der von den Arbeitgebern ins Spiel gebrachte Ortswechsel bei den KV-Verhandlungen ist aber vom Tisch. Alle Verhandlungen mit den Fachverbänden werden in Wien stattfinden. Im Mai hatte der FMTI-Fachverband auf Vorarlberg als Austragungsort der KV-Verhandlungen beharrt. Über den Sommer sei das Thema diskutiert worden, die Anreiseproblematik für viele Betriebsräte sei aber zur Kenntnis genommen worden, so die Gewerkschaft.

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