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Metallteilchen schnell beseitigt

19.03.2019

Arbeitssicherheit. Magnetbesen können Unfälle und Schäden an Reinigungsmaschinen durch Kleinteile vermeiden.

Schrauben, Nägel, späne oder metallischer Staub: Mit dem Magnetbesen können auch verdreckte oder ölige beziehungsweise nasse Partikel beseitigt werden.

Umherfliegende Späne gehören in der spanabhebenden Fertigung zum Alltag – auf dem Boden können sie jedoch ein großes Risiko darstellen. Vor allem ölige oder fettige beziehungsweise durch Kühlflüssigkeit angefeuchtete Metallteile sorgen für eine erhöhte Rutschgefahr und können so zu schmerzhaften Unfällen führen. Regelmäßige Reinigung ist folglich unerlässlich, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu garantieren und Arbeitsunfälle zu vermeiden. Die kleinen, oftmals öligen Teile können dies jedoch erschweren. Denn sie bleiben in den Bürsten von Kehrbesen sowie -maschinen hängen und beschädigen diese unter Umständen. Zudem bleiben häufig ölige Filme auf den Bürsten zurück, sodass sie umständlich sauber gemacht werden müssen. 

Magnetische Alternative

Eine Alternative zur Reinigung mit Kehrmaschinen oder -besen stellt der Einsatz von Magnetbesen der Magna-C GmbH dar: Durch ihn lassen sich metallische Teile mit einer Handbewegung aufsammeln und durch Zug an den entsprechenden Haken an der gewünschten Stelle wieder ablegen. „Die einzige Voraussetzung für die Anwendung des Magnetbesens ist, dass die aufzusammelnden Teilchen aus Eisen oder Stahl bestehen, also magnethaftend sein müssen“, erklärt Axel Bartsch, Geschäftsführer von Magna-C. Ob es sich um Schrauben, Nägel, Späne oder andere Elemente handelt, ist dabei unerheblich, selbst die Beseitigung metallischer Stäube ist möglich. 
Da sowohl der Stiel als auch das Gehäuse aus Aluminium sind, beläuft sich das Gewicht des Magnetbesens auf lediglich 6,6 Kilogramm. Einzig die Abschlusskappen sind für zusätzliche Robustheit aus korrosionsfreiem Stahl. Zur Langlebigkeit des Geräts tragen darüber hinaus auch die widerstandsfähigen Kunststoffreifen bei. „Nur extrem starke magnetische Gegenfelder oder Temperaturen von über 80 Grad Celsius können die Funktionsfähigkeit dauerhaft negativ beeinflussen“, sagt Bartsch. 

Ressourcenschonende Reinigung

Sind alle Teile aufgelesen oder wird eine weitere Aufnahme durch andere Fangteile blockiert, können die Elemente an einer beliebigen Stelle – zum Beispiel in einem Sammelbehälter – abgelegt werden. Hierzu muss lediglich das Magnetsystem über zwei Zuganker an einem Griffbügel angehoben werden. Dadurch, dass lediglich metallische Elemente angezogen werden, bleiben Stäube oder andere Schmutzpartikel auf dem Boden zurück, sodass eine Trennung der Materialien stattfindet. Die magnetischen Teile können danach – je nach Beschaffenheit – fachgerecht entsorgt oder aber auch wiederverwendet werden, was wiederum zur Effizienz des Unternehmens beiträgt. Bei Bedarf kann der Besen im Anschluss mit handelsüblichen Reinigungsmitteln von Öl und Fett befreit werden.

(tk)

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