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Bis zu 58 Meter lang und vier Meter breit: Schneidanlage für besonders große Projekte.

Mit zwei Maschinen in eine neue Ära

23.06.2020

Praxis. Plasmaschneiden und mehr mit MultiTherm von Messer Cutting Systems.

Vor knapp acht Jahren gründeten die beiden holländischen Schneideexperten Luuk van Malenstijn und Richard Kraak das Unternehmen SVT Nederland BV. Fokus: Plasmaschneiden, Autogenschneiden, Abkantpressen und Schweißkantenbehandlungen sowie Stahlblechverarbeitungsprojekte im Allgemeinen. Dem Betrieb war ein rasantes Wachstum beschieden, sodass bereits 2017 der Umzug in ein größeres Gebäude nötig wurde. „Das gab uns den Raum, weiter zu wachsen. Und wir waren erfolgreich!“, erklärt Richard Kraak. Denn die Nachfrage nach immer komplexeren und vollständigen Schneidprojekten sowie speziellen Markierungsoperationen stieg stetig an. Da lag der Entschluss auf der Hand, in eine zusätzliche Schneidmaschine zu investieren.

Plasma und Markierfunktion

Die Entscheidung für die neue Maschine sei leicht gefallen, sagt Kraak: „Da sich die erste Schneidanlage von Messer Cutting Systems bereits so gut bewährt hatte, orderten wir das nächste Modell ebenfalls bei Messer. Die zweite Messer MultiTherm hat zwei Plasmabrenner mit zwei starken Kjellberg HiFocus 280-Ampere-Stromquellen. Sie durchtrennt problemlos bis zu 40 mm dicken Stahl.“ Zusätzlich ist ein Ink-Jet-Markiergerät integriert, um auch mit dieser Maschine individuelle Markierarbeiten anbieten zu können. Im Zuge der Installation der zweiten MultiTherm wird der aktuelle Schneidtisch um 20 Meter verlängert, so dass ein Schneidtisch mit einer Gesamtlänge von 58 Metern und einer Breite von 4 Metern für besonders lange und breite Produkte gerüstet ist.

Intuitive Bedienung

Um auf dem neusten Stand zu sein, bekommen die Global Control-Steuerungen aller Maschinen ein Update auf die aktuelle Windows-10-Version. Deren Bedienungsphilosophie mit Piktogrammen auf dem Touchscreen, wie sie von Smartphones und anderen Endgeräten bekannt ist, macht den gesamten Schneidvorgang einfacher und reproduzierbarer. „Im Human-Machine-Interface haben wir uns sofort zurechtgefunden, da die gesamte Bedienung intuitiv und prozesssicher gestaltet ist. Somit sind wir mit den beiden Maschinen fit für die Zukunft!“, unterstreicht Luuk van Malenstijn. [mo]

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