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Valetta beschäftigt in der Produktion im Linzer Stammhaus 70 Mitarbeiter.

Moderne Beschattung

08.01.2016

Beim Sonnenschutz setzt der oberösterreichische Hersteller Valetta vor allem auf Automatisierung und Komfort.

Die beiden Geschäftsführer Christian und Andreas Klotzner (re.) sind sich einig: „Automatisierter Sonnenschutz ist die Antwort auf die immer größeren Fensterflächen in der modernen Architektur.“

Text: Gernot Wagner

Wenn natürliches Tageslicht durch das Fenster fällt, lebt die menschliche Psyche auf. Doch wenn die Sonne „gnadenlos“ ins Büro oder den Wohnraum scheint und blendet, empfiehlt sich ein geeigneter Sonnenschutz. Moderne Beschattungen schirmen Glasflächen bei direkter Sonne um bis zu 95 Prozent und mehr ab, lassen aber dennoch ausreichend Licht in den Raum. Dynamische, automatisierte Sonnenschutzsysteme sind also die richtige Antwort auf die immer größer werdenden Fensterflächen in der modernen Architektur. Sie regulieren den Licht- und Hitzeeintrag nach den individuellen Vorgaben der Bewohner oder Benutzer.

Nie mehr kurbeln

Ein hoher Motorisierungsgrad ist laut Valetta-Geschäftsführer Andreas Klotzner für modernen Sonnenschutz unbedingt notwendig. „Derzeit werden in Österreich bereits rund 58 Prozent der Außenbeschattungsanlagen motorisiert ausgeführt. Bei hochwertiger Fassadenbeschattung sogar 75 Prozent. Wir streben für 2016 nach einem 90-prozentigem Anteil bei außenliegenden beweglichen Systemen.“ Damit das gelingt, liefert das Linzer Unternehmen ab dem kommenden Jahr sämtliche Raffstores, Markisen und Jalousien für den Außenbereich nur mehr motorisiert. Das leidige manuelle Kurbeln entfällt, die Aktivierungszeiten der Sonnenschutzsysteme lassen sich automatisieren und mit dem Smartphone oder Tablet steuern und kontrollieren. Mehrere Systeme können mit einer einzigen Fernsteuerung bedient werden. Christian KLotzner, ebenfalls Geschäftsführer bei Valetta, geht noch einen Schritt weiter: „Wir können unsere Produkte zusätzlich mit selbstreinigenden Lamellen oder geräuscharmen Antrieben ausstatten und bieten einen patentierten Sichtschutz für Bürogebäude oder Wohnhäuser.“ Damit biete man Planern und Architekten sowie den privaten Bauherren eine große Gestaltungsfreiheit beim Thema Sonnenschutz.

Mit Optimismus ins neue Jahr

Der oberösterreichische Sonnenschutzproduzent setzt wie bisher auf ein flächendeckendes Vertriebsnetz mit über 250 Fachhändlern in Österreich sowie eigene Projekte in allen Größenordnungen: Von großvolumigen öffentlichen Gebäuden – wie etwa das Einkaufszentrum Plus City oder die Sofiensäle – bis zum privaten Wohnbau. 150.000 Sonnenschutzeinheiten (eine Steigerung um 10.000) sollen im kommenden Jahr produziert werden. Doch der Weg dorthin ist nicht ganz einfach. Andreas Klotzner: „Der Konkurrenzdruck durch Billigimporte aus Polen und China ist enorm. Und die EU-Förderung von 86 Milliarden für den polnischen Markt verschärft die Situation weiter. Doch wir gehen sehr optimistisch ins nächste Jahr und wollen trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten ein Plus schreiben und den Umsatz um gut fünf Prozent auf 20 Millionen Euro erhöhen. Dafür stecken wir viel Geld in Forschung und Entwicklung und setzen weiter auf Service, Beratung und unsere hohe österreichische Qualität in der Fertigung sowie die Qualifikation der 150 Mitarbeiter in der Linzer Zentrale.

Autor/in:
Redaktion Metall
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