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Im Anwendungstest lässt sich zum Beispiel ein Aluminiumteil, dessen Oberfläche zuvor mit dem elektrochemischen Ätzverfahren „nanoscale‐sculpturing“ bearbeitet wurde, durch Erwärmen untrennbar mit einem Thermoplast verbinden.

Nano-Ätzen ermöglicht Superverbindungen

21.06.2017

Durchbruch in der Materialwissenschaft: Kieler Forscher verbinden Metalle mit nahezu allen Oberflächen.

Das Kieler Forschungsteam mit Melike Baytekin-Gerngroß (links), Mark-Daniel Gerngroß, Jürgen Carstensen und Rainer Adelung vergleicht Testergebnisse im Labor.

Wie Metalle genutzt werden, hängt besonders von den Eigenschaften ihrer Oberflächen ab. Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat herausgefunden, wie sich diese Eigenschaften verändern lassen, ohne die Stabilität der Metalle anzugreifen oder die Metalleigenschaften an sich zu verändern. Die weltweit neuartige Methode basiert auf einem elektrochemischen Ätzverfahren, bei dem die oberste Schicht eines Metalls im Mikrobereich kontrolliert aufgeraut wird.

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