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Dreiklang aus hoher Zähigkeit, hoher Festigkeit und stabilem Preis: Steeltec ermöglicht mit seiner „Xtreme Performance Technology“ ein neues Niveau bei der Kerbschlagarbeit von AFP-Stählen und bietet Anwendern damit eine preisstabile Alternative zu hochlegierten Stahlwerkstoffen.

Neuer Stahl: Zäh, fest und preisstabil

15.07.2017

Für Anwender von hochlegiertem Stahl hat Steeltec eine Technologielösung, die eine hohe Leistungsfähigkeit mit Preisstabilität kombiniert.

Mit der neuen Xtreme Performance Technology (XTP) hat sich Steeltec strategisch weiterentwickelt und sein Portfolio an hoch- und höherfesten Produktlösungen gezielt um technologisches Entwicklungspotenzial im Bereich hoher Zähigkeiten und Festigkeiten erweitert. Das Tochterunternehmen des Schweizer Spezialstahl-Konzerns Schmolz + Bickenbach AG wendet XTP auf ausscheidungshärtende ferritisch-perlitische (AFP-)Stähle an. Die dadurch erzielte Feinkörnigkeit steigere laut Steeltec die Kerbschlagarbeit bei Raumtemperatur um mehr als 50 Prozent auf bis zu 150 J, bei gleichzeitig hoher Festigkeit. Außerdem seien XTP-behandelte AFP-Stähle preisstabiler als höherlegierte Werkstoffe – bei gleicher Leistungsfähigkeit.

Wenn hohe Festigkeiten und Zähigkeiten gefordert werden, sind AFP-Stähle damit eine wettbewerbsfähige Alternative zu nickel- und molybdänlegierten Werkstoffen – wenn sie die kontrollierte thermomechanische Prozessführung bei Steeltec durchlaufen haben. Durch die Anwendung von XTP auf AFP-Stähle können Automobilzulieferer und Maschinenbauer neue Leistungspotenziale erschließen, so der Hersteller. Der Werkstoff 38MnV6 XTP weise bei Raumtemperatur eine Kerbschlagarbeit von mehr als 150 J und damit eine hohe Zähigkeit auf. Die Festigkeit könne bis auf 950 MPa erhöht werden. Laut Steeltec lassen sich diese Eigenschaften auf halbwarmgeschmiedete Bauteile übertragen. So erziele ein Schmiedeprodukt nach einer Umformung bei 700 Grad eine 50 Prozent höhere Kerbschlagzähigkeit als der Standardwerkstoff 38MnVs6. Die XTP-Stahlattribute trügen dadurch zu langlebigen Maschinenkomponenten bei. Und Endkunden würden von einem preisstabilen und damit wettbewerbsfähigen Stahlprodukt profitieren – nämlich ohne Einsatz preisvolatiler Legierungselemente.

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