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Das Team um den geschäftsführenden Inhaber von Maximator Jet, Sven Anders (hinten 4.v.li.)

Neues Werk, neue Möglichkeiten

18.05.2015

Die Maximator Jet GmbH hat im April 2015 ihr neues „Wasserstrahlschneidzentrum Schweinfurt“ eröffnet und peilt ein Wachstum mit doppelter Geschwindigkeit an.

Das neue Wasserstrahlschneidezentrum ist unweit des alten Firmenstandortes in Schweinfurt.
Mehr als 100 Partner und Kunden nahmen an der Eröffnungsfeier teil.

Aufgrund anhaltend zweistelliger Wachstumsraten hat die Maximator Jet GmbH in Schweinfurt/D ein neues, größeres Werk gebaut. Zur feierlichen Eröffnung am 24. April waren mehr als 100 Kunden und Partner aus aller Welt gekommen. Die Gäste waren auch die ersten, die das hochmoderne Test- & Schulungszentrum mit seinen vier Demo-Anlagen sowie die Forschungsabteilung in Augenschein nehmen konnten. Beim anschließenden „Wasserstrahl-Innovationstag“, der traditionell in Kooperation mit dem Systempartner STM Stein-Moser veranstaltet wird, standen dann die neuesten Wasserstrahl-Trends und zahlreiche Innovationen aus dem Hause Maximator Jet/STM im Mittelpunkt.

„Das Wasserstrahl Know-how im Markt wächst ständig und das spielt uns in die Hände“ konstatiert der geschäftsführende Inhaber von Maximator Jet, Sven Anders. „Inzwischen ist klar, dass es eben nicht um die reine Schneidleistung geht, sondern dass Wirtschaftlichkeit, Zukunftsfähigkeit und Komfort den entscheidenden Unterschied machen.“ Das neue Werk solle den Vorsprung auf diesem Gebiet vergrößern: Aktuell kann das Ingenieur-Team um Sven Anders die Nachfrage kaum bewältigen.

Kunden können testen und lernen

Das neue, 2000 Quadratmeter große „Schweinfurter Wasserstrahlschneidzentrum“ umfasst 420 Quadratmeter Test- und Montagebereich mit Raum für bis zu vier Demo-Anlagen. Hier können Kunden die Anlagen im Einsatz sehen und ihre eigenen Werkstücke kostenlos testschneiden lassen. Zusätzlich bietet es Einsteigern ein Schulungszentrum, wo sie im Rahmen von „Hands on“-Workshops die Bedienung und Anwendungsmöglichkeiten direkt an der Anlage kennen lernen. Der nicht-öffentliche Bereich besteht aus einer Werkstatt für Forschung & Entwicklung sowie Reparaturen, einem Lager für Komponenten, Ersatzteile und Betriebsmittel sowie einem Verwaltungstrakt mit 400 Quadratmeter Büroraum.

Mit STM auf Wachstumskurs

Die Infrastruktur bietet die Rahmenbedingungen für die dynamische Wachstumspolitik des Unternehmens, das seit seiner Gründung mit dem österreichischen Systempartner STM erfolgreich zusammen arbeitet. Die damit verbundenen Projekte wurden anlässlich des jüngsten Innovationstages zur Werkseröffnung präsentiert. Zu den technologischen Highlights gehört die neueste Generation der „SmartCut“-Software, die nicht nur Zeichnungen und Bilder präzise in digitale Steuerdateien umwandelt, sondern auch Raster- und Auto-Schachteln in sämtlichen Geometrien, Fasenschnitte sowie Rohrschnitte unterstützt und auch STEP-Dateien einlesen kann. Zusätzlich optimiert die „SmartScan“-Funktion künftig die Restblechverwertung. Diese Funktion soll mittelfristig auch die Werkstückvermessung vereinfachen. Zudem wird ein komplett überarbeitetes Mikro-Wasserstrahlsystem deutliche Impulse in der Medizintechnik und Mikroelektronik setzen.

Gut aufgestellt

Flankierend arbeitet das Unternehmen mit Hochdruck an einem manuell geführten Schneidsystem, mit dessen Hilfe unter Überdruckbedingungen die Schneidarme von Tunnelbohrmaschinen repariert werden können. Mit diesem visionären Rüstzeug in Kombination mit dem seit 20 Jahren bewährten Modulsystem von STM blickt Maximator Jet der Zukunft mit Vorfreude entgegen. „Unsere Maschinen sind bis ins Detail an Kundenwünsche anpassbar, jederzeit nach- und umrüstbar und ebenso wirtschaftlich wie komfortabel in der Anwendung“ fasst Sven Anders zusammen. „Zusammen mit sofort verfügbaren Ersatzteilen, einem äußerst zuverlässigen Kunden-Service und kompetenter Beratung durch unsere Applikations-Ingenieure sind wir heute besser denn je aufgestellt“. Interessenten seien herzlich eingeladen, sich im neuen Wasserstrahlschneidzentrum in Schweinfurt persönlich davon zu überzeugen.

Autor/in:
Redaktion Metall
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