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Die Pariser Leichtbaumesse „JEC World 2016“ ist das weltgrößte Forum für Verbundstoffe.

Oberösterreichische Leichtbaukompetenzen

11.03.2016

Die Plattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) hat im März auf der Pariser Leichtbaumesse „JEC World 2016“ heimische Leichtbaukompetenzen präsentiert.

Elmar Paireder: „Verbundmaterialien werden immer wichtiger, da durch den Mix verschiedenster Materialien neue Lösungen realisiert werden können.“
Verbund CFK-Aluminiumschaum mit Stahl-Igel-Pinstrukturen, hergestellt im Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen.

Die Leichtbauplattform A2LT der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur „Business Upper Austria“ ist eine branchenübergreifende Plattform für die Entwicklung neuer Produkte und Technologien auf dem Gebiet des Leichtbaus. Die A2LT bündelt die Kompetenzen der österreichischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Themenbereich Leichtbau. Branchen- und werkstoffunabhängig werden durch Kooperationen Innovationen geschaffen, die das Potential der Firmen deutlich erweitern. 25 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten in dieser Plattform zusammen.

Weltforum für Verbundstoffe

In Österreich haben Unternehmen und F&E-Institute, die im Segment Leichtbau (Metall, Kunststoffe, Holz, Hybride) tätig sind, einen guten Ruf als verlässliche und innovative Zulieferbetriebe für Leichtbauanwendungen in der Luftfahrtindustrie genauso wie in der Automobilbranche. Um vom internationalen Markt als relevante Größe wahrgenommen zu werden, braucht es aber ein klar positioniertes Netzwerk, das nun sich mit seinen Stärken auf der internationalen Bühne der JEC World in Paris präsentierte. Mit fast 40.000 Besuchern gilt die Messe als weltweit größtes und wichtigstes Forum für Verbundwerkstoffe. A2LT war dabei in bewährter Kooperation am Gemeinschaftsstand der Bayern Innovativ (6P41) vertreten.

Elmar Paireder, Manager des Kunststoff- und Mechatronik-Clusters stellt das Know-how der österreichischen Unternehmen in den Vordergrund: „Partnerunternehmen der A2LT kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und bieten Lösungen für verschiedenste Anwendungsgebiete. Dabei werden Verbundmaterialen immer wichtiger, da durch den Mix verschiedenster Materialien neue Lösungen realisiert werden können.“

„Besonders in der Automobilindustrie ist Leichtbau ein enorm wichtiges Thema. Hier können unsere Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette innovative Technologien und Produkte anbieten, die unter anderem aus Kooperationen innerhalb des Netzwerkes von A2LT entstehen“, hebt Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters, die Bedeutung des Messeauftrittes in Paris hervor. [red]

Autor/in:
Redaktion Metall
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