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Geschäftsführer der SMC Pneumatik GmbH Robert Angel, WKNÖ-Obmann der Sparte Industrie Thomas Salzer, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Angela Kraft von der Sparte Industrie NÖ.

Robotik-Premiere beim Lehrlingswettbewerb „Industrie 4.0“

05.06.2019

Beim Lehrlingswettbewerb „Industrie  4.0“ müssen sich die Teilnehmer in diesem Jahr erstmals auch in Sachen Robotik beweisen.

Mit dem Lehrlingswettbewerb „Industrie 4.0“ hat die Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) eine völlig neue Form für Lehrlingswettbewerbe entwickelt. Gewinnen können hier nur Teams, deren jeweils vier Mitglieder verschiedene Fähigkeiten und Kompetenzen vereinen. Erstmals musste sich die teilnehmenden Lehrlinge dabei auch in Sachen Robotik beweisen und einem Industrieroboter sozusagen „Leben einhauchen“. „Unsere Lehrlinge beweisen damit, dass sie rundum fit sind. Sie stehen für soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit ebenso wie für digitales Wissen und handwerkliches Können“, so WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. „Dieser Wettbewerb zeigt und beweist Top-Qualität in der Ausbildung.“ Auch für Industrie-Spartenobmann Thomas Salzer zeigen die Lehrlingswettbewerbe, wie zukunftsfit die Industriejugend ist. „Digitalisierung begegnet uns auf allen Ebenen des Lebens und Arbeitens. Wenn wir Digitalisierung als Chance nutzen wollen, dann braucht unsere Jugend digitale und kognitive Fertigkeiten genauso wie soziale und emotionale Kompetenzen.“

Vielfältige Teams

Insgesamt acht Teams zu jeweils vier Mitgliedern treten heuer zum Lehrlingswettbewerb „Industrie 4.0“ an. Neben drei Teams, die von je einem einzigen niederösterreichischen Unternehmen gestellt werden, treten erstmals auch zwei Unternehmensteams aus Wien an und – eine weitere Besonderheit dieses Wettbewerbsformats – drei Teams, die sich aus Mitgliedern von unterschiedlichen Unternehmen zusammensetzen. „Ein Beweis, wie flexibel und vernetzt unsere Lehrlinge zu arbeiten imstande sind“, so Zwazl.

Zehn verschiedene Lehrberufe vertreten

Zehn verschiedene Lehrberufe aus den Bereichen Elektro-, Metall- und Prozesstechnik sowie Mechatronik sind in den Teams vertreten. Gefordert sind Fähigkeiten wie etwa Konstruieren, Fertigen, Montieren und Justieren ebenso wie Programmieren, Verdrahten und Verschlauchen, das Austauschen von Daten in unterschiedlichen Systemen sowie das Visualisieren von Daten.

(tk)

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