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Rund sieben Millionen Euro wurden in den neuen Twin City Liner investiert. Ab März wird er zwischen Wien und Bratislava pendeln.

Schiff ahoi! - Der „Twin“ ist nun in Wien

28.01.2019

Schiffsbau. Nach rund 500 Kilometer am Meer und etwa 1.600 Kilometer im Binnenwasser ist der neue Twin City Liner nun sicher in Wien angekommen.

Ende Dezember wurde der Schnellkatamaran aus der Werfhalle geschoben und mit einem Kran erstmals ins Wasser gehoben.
Insgesamt wurden rund 25 Tonnen Aluminium verarbeitet und 60 Quadratmeter Fensterglas eingesetzt.

Ab 29. März pendelt ein neuer Twin City Liner zwischen Wien und Bratislava. In 62.000 Arbeitsstunden wurde der Schnellkatamaran in der britischen Werft Wight Shipyard auf der Isle of Wight gebaut. Die spezialisierten Fachkräfte der Werft haben dabei unter anderem 25 Tonnen Aluminium verarbeitet und 60 Quadratmeter Fensterglas eingesetzt. Dimensionen die auch ihren Preis haben, immerhin hat der Betreiber Central Danube – eine gemeinsame Gesellschaft der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien - rund sieben Millionen Euro in das Schiff investiert.

Eine lange Reise 

Anfang des Jahres, rund eineinhalb Jahre nach Baubeginn, machte es sich auf den Weg nach Wien. Dabei ging es vom Hafen Cowes auf der britischen Isle of Wight aus nach Dover für einen Zwischenstopp zur Treibstoffbunkerung und dann weiter nach Rotterdamm, wo Central Danube -Flottenkapitän Johannes Kammerer, die Twin City Liner – Kapitäne Stefanie Oberlechner und Rene Sowa sowie Maschinist Marco Kurz den Twinny übernahmen und ihn über das Binnenwasserstraßennetz bis nach Wien brachten. In Wien angekommen, hat der neue Liner bereits 500 Kilometer am Meer und etwa 1.600 Kilometer im Binnenwasser hinter sich. „Ich freue mich, dass wir den Wienerinnen und Wienern damit nun eine ganz besondere Attraktion auf dem Wasser und ein spannendes Reiseabenteuer auf der Donau anbieten können“, sagt Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer.

Bis zu 250 Personen kann der neue Twin City Liner transportieren. „Das neue Schiff bietet fast doppelt so vielen Passagieren Platz und schont dank der effizienteren Motoren und Jetantriebe die Umwelt, da die Motorenleistung im täglichen Betrieb beträchtlich reduziert werden kann und dadurch auch weniger Treibstoff verbraucht wird“, erklärt Gollowitzer. Zudem können die Betreiber durch den neuen „Riesen“ künftig ein Schiff einsparen, was wiederum Treibstoff einsparen soll.

Ein Schiff, das alle Stücke spielt...

An Bord des neuen Twin City Liners kann die First Class am Oberdeck, die über komfortable Bestuhlung und fest installierte Tische verfügt, erstmals über eine innenliegende Verbindung erreicht werden. Beide Decks verfügen zudem über Aufladestationen für Mobiltelefone  und sonstige elektronische Geräte. Darüber hinaus wird es bei den Passagierstationen in Wien und Bratislava ein neues Leitsystem geben, das das Ein- und Aussteigen für Passagiere so angenehm und effizient wie möglich machen soll. Und auch die Wartezonen wurden modernisiert. Gleich bleibt dagegen die Reisegeschwindigkeit auf der Donau. Diese wird auch beim neuen Twin City Liner bei etwa 60 Kilometern pro Stunde liegen. Die Bugwellen sind dabei aber geringer, als jene der beiden alten Modelle.

Rund zwei Monate wird es noch dauern, bis die Passagiere das neue Fahrzeug ausprobieren können. Die Zeit bis dahin wird für letzte kleinere Arbeiten und vor allem für Trainingsfahrten auf der Heimstrecke des neuen Twin City Liners am Donaukanal und der Donau bis Bratislava genutzt. (tk)

Autor/in:
Redaktion Metall
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