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Schleifen mit 3D-Technologie

19.08.2019

Dank der neuartigen Modellierung erweist sich 3M mit der keramischen CBN-Schleifscheibe 1PVP abermals als Pionier im Bereich der Schleifwerkzeuge.

Mit 3D-Technologie zur Fertigung keramisch gebundener CBN Schleifscheiben, entwickelt 3M neue Möglichkeiten für leistungsstarke, präzisionsstrukturierte Innenrundschleifwerkzeuge.

Die dreidimensional gedruckten Strukturen entstehen durch den adaptiven Aufbau von dünnen Schichten. Durch diese Art der Fertigung können Schleifwerkzeuge Schicht für Schicht nach einer vorgegebenen Konstruktion angefertigt werden. Der 3D-Druck ermöglicht Werkzeugdesigns, die mit den sonst üblichen mechanischen Verfahren nicht möglich sind. Einzigartige Formen und Strukturen, Schlitze in allen Variationen und integrierte Kühlschmierbohrungen sind mittels einer solchen 3D-Technologie möglich.

Maßgeschneiderte Lösung für mehr Leistung

Für den Kunden bietet sich damit die Möglichkeit, maßgeschneiderte Schleifwerkzeuge anfertigen zu lassen und so den Schleifprozess exakt auf seine spezifischen Bedürfnisse abzustimmen. So erreicht zum Beispiel eine geschlitzte 3M präzisionsstrukturierte keramische CBN-Scheibe 1PVP gegenüber einer aufgeschlitzten Scheibe eine Leistungssteigerung von bis zu 40 Prozent. Für den gleichen Abtrag benötigt die Scheibe aus dem 3D-Drucker eine viel geringere Schleifkraft. 3M präzisionsstrukturierte keramische CBN-Scheiben helfen dabei, höhere Abrichtintervalle zu erzielen. So verlängern sie die Standzeit und reduzieren die Zykluszeiten. Das wiederum minimiert die Stückkosten. „Am Anfang aller unserer Produktentwicklung stehen die Bedürfnisse der Kunden“, sagt Felix Thun-Hohenstein, Global Business Director der 3M Abrasives Systems Division. „Wir haben genau zugehört und beim Innenrundschleifen erhebliches Optimierungspotenzial für unsere Kunden gesehen. Das Ergebnis ist ein präzisionsstrukturiertes Produktportfolio. Damit werden unsere Kunden große Vorteile im Bereich des sehr anspruchsvollen Innenrundschleifens erzielen.“ Die Verwendung der 3D-Technologie wird, so Thun-Hohenstein, zu weiteren Innovationen führen: „Im Bereich der mittels 3D-Technologie gedruckten Superabrasives darf die Branche in Zukunft noch einiges von 3M erwarten.“ 

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