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Millimetergenau maßgefertigte Produkte und die professionelle Verarbeitung sind bei baulichen Insektenschutzprodukten das Um und Auf.

Schutz vor Stichen

26.06.2019

Insektenstiche sind die Nummer Eins der gemeldeten Auslöser von schweren Anaphylaxien bei Erwachsenen. Bauliche Maßnahmen können Abhilfe schaffen.

„Auf dem österreichischen Markt gibt es eine breite Palette an Insektenschutzprodukten, die ganz ohne Chemie funktionieren“, sagt Johann Gerstmann, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik in Österreich. „Und zusätzlich schützen sie auch vor Feinstaub und Pollen.“ Sinnvoll sei es deshalb, den Insektenschutz auf die Sonnenschutzprodukte abzustimmen. Die heimische Sonnenschutzindustrie bietet hierfür individuelle Lösungen für Fenster, Balkon- und Terrassentüren sowie Lichtschächte. Dazu gehören Fest-, Dreh- und Schieberahmen, Pendeltüren, rollos und Plissees sowie Rollladen und Raffstore mit integriertem Insektenschutz in unterschiedlichen optischen Ausführungen.

Rundum-Lösungen gefragt

Speziell in Österreich sehr beliebt, seien laut Gerstmann Insektenschutzrollos, die je nach Bedarf herausgezogen werden können, um später wieder in ihren Kassetten zu verschwinden. Durch eine speziell entwickelte Federliftmechanik wird das Gewebe besonders sanft aufgewickelt und die Noppenführung garantiert einen sauberen Lauf in der Führungsschiene. So kann das Material selbst bei starkem Wind nicht aus der Führung springen. Beliebt sind ebenfalls fix montierte Spannrahmen, die insbesondere zur Ausstattung von Schlafräumen und Bädern genutzt werden. Und auch Querrollos liegen voll im Trend. Sie eignen sich hervorragend für kleine Balkone und Terrassen, da kein Bereich nach außen für eine aufschwingende Drehtüre benötigt wird. Auch kompakte und funktionelle Insektenschutzplissees brauchen nicht viel Platz. „Ein wesentliches Entscheidungsmerkmal bei der Auswahl des passenden Insektenschutzes ist, dass es ein österreichisches Produkt ist“, sagt Gerstmann. Zudem sollte das Insektenschutzgewebe eine hohe Luftdurchlässigkeit haben, damit die Durchlüftung der Wohnräume trotz Insektenschutz und bei geöffnetem Fenster gewährleistet wird. Gleichzeitig sollte das Gitter klare Durchsicht ermöglichen und den dahinterliegenden Raum nicht verdunkeln. Es sollte darauf geachtet werden, dass Fenster und Sonnen- und Insektenschutz farblich aufeinander abgestimmt sind, damit der Schutz an der Fassade nicht auffällt. Und auch das millimetergenaue Anpassen ist unerlässlich. „Bei vielen Konsumenten ist der Insektenschutz anfangs ein Do-it-yourself-Projekt. Sie starten mit der Meterware aus dem Baumarkt, doch nach ein oder zwei Saisonen entscheiden sie sich um und wollen die qualitativ hochwertige und dauerhafte Insektenschutzlösung ist möglich aber aufgrund baulicher Gegebenheiten meist nicht die optimale Lösung.“ Effektiver und effizienter ist es, den Insektenschutz nach Möglichkeit von Anfang an miteinzuplanen und vor allem die eigenen Anforderungen im Vorfeld zu definieren. „Der Konsument sollte sich zunächst die Frage stellen, welchen Zweck die Gitter erfüllen sollen und welchen Anspruch die Bewohner daran genau haben.“

(tk)

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