Direkt zum Inhalt

Schweißrauch aufnehmen, wo er entsteht

29.08.2019

Gesundheitsschutz mit neuen Absaugbrennern von Lorch.

SCHWEISSEN 2019

Lorch Schweißtechnik GmbH
Stand 205

Mit modernen Speed-Schweißprozessen wird heute schon der Entstehung von Schweißrauch deutlich entgegengewirkt. Eine gewisse Rauchentwicklung ist beim Schweißen trotzdem nicht zu vermeiden. Hier setzt das neue Portfolio von Rauchabsaugbrennern an, das die Lorch Schweißtechnik vorgestellt hat. Es ermöglicht, die Gesundheit der Schweißer zu schützen, und bietet den Unternehmen eine Lösung für die immer strenger werdenden Grenzwerte für alveolengängigen Staub (A-Staub).

Durch ihre kompakte Form und ihr geringes Gewicht von 1,1 bis 1,5 kg sind die neuen Rauchabsaugbrenner von Lorch nicht viel größer und schwerer als klassische MIG-MAG-Brenner. Da die Absaugöffnungen direkt am Kopf des Schweißbrenners positioniert sind, wird eine sehr effiziente Absaugung nahe am Schmelzbad der Schweißnaht ermöglicht. Aufgrund der konischen Form des Absaugkopfes strömt außerdem das Schutzgas mit höherer Geschwindigkeit aus, so dass es ungehindert das Schmelzbad der Schweißnaht erreicht. Dies sorgt auch in Zwangslagen für einen stabilen Lichtbogen und beugt Poreneinschlüssen vor. Zudem wird durch den sich nach unten verschlankenden Absaugkopf die Sicht auf die Schweißarbeit optimiert.

Die Rauchabsaugbrenner von Lorch gibt es in drei Leistungsklassen 280, 320 und 550 Ampere, wobei die ersten beiden Varianten luftgekühlt sind und der auf 550 Ampere ausgelegte Brenner mit Wasser gekühlt wird. Zum Schutz vor Schweißspritzern oder scharfen Kanten der Werkstücke ist der Absaugschlauch bei allen Brennervarianten mit einem robusten Überzug aus Leder erhältlich. In Kombination mit der Lorch Powermaster-Funktion kann der Schweißer zudem alle wichtigen Parameter über das Bedienpanel direkt am Brenner regeln. Alle drei Brennerklassen können an marktgängige Absauganlagen angeschlossen werden, die in Verbindung mit den neuen Brennern eine effektive Absaugleistung von 55-65 m3/Stunde (gemessen am Brennerkopf) erreichen.

Werbung

Weiterführende Themen

Beim torsionalen Verfahren werden die Schwingungen nur wenig in den Bereich um die Schweißnaht herum eingeleitet werden. Dadurch werden empfindliche Bauteile sowie Oberflächen geschont und gleichzeitig im Schweißbereich höhere Energiedichten erzielt.
Aktuelles
06.11.2019

Verbindungstechnik. Auszeichnung für das torsionale Ultraschallschweißen als Fügetechnik für den Leichtbau.

Sportwissenschaftler Andreas Argubi-Wollesen erklärt, wie sich Unterstützungselemente dank Pneumatik versteifen und dem Träger der Weste in bestimmten Positionen Haltearbeit abnehmen können.
Arbeitssicherheit
06.11.2019

Arbeitshilfe. Exoskelette als Unterstützungssysteme im Dienst von Arbeitsschutz und -sicherheit.

Überbrillenschutz für den ganzen Arbeitstag.
Technik
29.10.2019

Tragekomfort. Die 3M Überbrillen-Serie „SecureFit 3700“ ist für die ganztägige Nutzung vorgesehen.

Die Kombination aus Metallpulver-Fülldraht und den SpeedArc bzw. SpeedArc XT-Prozessen ermöglicht das Schweißen der ersten Lagen bereits im Vollanschluss – eine aufwendige Spaltvorbereitung entfällt.
Schweissen
17.09.2019

SCHWEISSEN 2019: Bis zu 30 Prozent höhere Schweißgeschwindigkeit mit Lorch Speed-Prozessen.

Frontpull-Serie für die mechanische Tropfenablöse.
Schweissen
04.09.2019

SCHWEISSEN 2019: Industrie 4.0 und mechanische Tropfenablöse stehen bei SKS im Mittelpunkt.

Werbung