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Wer von Anfang an barrierefreie Zugänge einplant, genießt jahrelang gesteigerten Komfort.

Schwellenlose Offenheit beim Wintergarten

23.04.2015

Schon bei der Planung von Wintergärten und Glasfassaden sollte man auf Barrierefreiheit achten.

Niveaugleiche Übergänge bei Terrassen, Balkonen und Wintergärten bieten Sicherheit und Bewegungsfreiheit. Davon profitieren nicht nur Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Seh- oder Bewegungsfähigkeit, die Hilfsmittel wie Rollator oder Rollstuhl benötiagen, um sich frei bewegen zu können. Auch immer mehr Familien berücksichtigen bei der Gestaltung ihrer Fassaden diesen Aspekt. So können beispielsweise kleine Kinder mit Dreirad oder Rutschauto unfallfrei zwischen Haus und Außenbereich wechseln. Auch für Erwachsene bieten schwellenlose Übergänge gesteigerten Komfort, da klassische Stolperfallen beim Heraustreten so nicht mehr bestehen und beispielsweise das volle Tablett unbeschadet nach draußen gebracht werden kann.

Wintergärten, die ja als Erweiterung des Wohnzimmers und als Schutz gegen Wind und Wetter dienen, können so ebenfalls problemlos von innen erreicht und nach außen hin verlassen werden. „Es ist also durchaus sinnvoll, auch schon in jüngeren Jahren bodengleiche Übergänge in den Außenbereich mit in die Planung eines Neu- oder Umbaus einzubeziehen“, weiß Ernst-Josef Schneider, Geschäftsführer der Sunflex Aluminiumsysteme GmbH.

Barrierefreiräume

Besonders im Außenbereich müssen Verglasungen oder Glasfronten hohen Belastungen standhalten und spezielle Anforderungen und Normen erfüllen. Neben der Wärmedämmung spielen hier die Einbruchsicherheit und die Schlagregendichte eine wichtige Rolle. Sunflex bietet hierfür unterschiedliche Systeme. Das Ganzglas-Schiebe-System SF20 beispielsweise sorgt durch die großen Glasfronten für optimalen Lichteinfall, selbst im geschlossenen Zustand, und erweitert so Räume nicht nur optisch, sondern auch funktional. Das System lässt sich leichtgängig mit nur einem Handgriff bedienen, da sogenannte Mitnehmer beim Öffnen oder Schließen der Schiebetür das jeweils nächste Element automatisch mitziehen. Bis zu sechs Glaselemente aus Einscheibensicherheitsglas laufen in einer in den Boden eingelassenen Schiene auf kugelgelagerten Rollen und lassen sich sowohl von außen als auch von innen mittels Griff oder Schloss verriegeln. Auch große Öffnungsbreiten lassen sich mit diesem System realisieren.

Strenge Energiesparanforderungen erfüllt zum Beispiel das Falt-Schiebe-System SF55, ohne dabei auf geringe Bautiefe oder schlanke Profile verzichten zu müssen. Auch hier lassen sich die Flügel nach innen oder außen falten. Aufteilung der Flügel und Faltrichtung lassen sich genauso wie die Höhe der Elemente bis 3,50 Meter individuell wählen. Das System verfügt zudem über eine hohe Einbruchsicherheit. 

Autor/in:
Redaktion Metall
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