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Gemeinsames Projekt umgesetzt: (v. l. n. r.) Betriebsleiter Christian Aufreiter und Geschäftsführerin Christine Wagner (Alfred Wagner Stahl-Technik), ­Direktorin Mag. Marina Pree-Candido und Vorsitzender Dr. Erhard Prugger (AUVA Linz).

Sicher und gesund am Arbeitsplatz

20.12.2017

Bei der Alfred Wagner Stahl-Technik & Zuschnitt GmbH wurden verschiedene Maßnahmen gesetzt, damit die Beschäftigten sicher und gesund arbeiten können.

Das oberösterreichische Familienunternehmen Alfred Wagner Stahl-Technik hat sich in den letzten Jahren zum versierten Stahl-Technikunternehmen entwickelt und bietet speziell auf die individuellen Anforderungen der Kunden zugeschnittene Lösungen. Aber nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern ebenso die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz sind für Geschäftsführerin Christine Wagner große Anliegen. Sie investiert daher gezielt in sichere und gesunde Arbeitsplätze. Aus diesem Grund wurde bereits vor zwei Jahren das Projekt „Alternsgerechtes und gesundes Arbeiten durch AUVAfit“ gestartet. Für die Umsetzung dieses Projekts bekam das Unternehmen die „Goldene Securitas 2016“ in der Kategorie „Sicher und gesund arbeiten“ verliehen. „Wir arbeiten intensiv daran, dass unsere Mitarbeiter am Arbeitsplatz sicher und gesund bleiben. Wir nehmen die Verbesserungsvorschläge unserer Belegschaft auf. Für die konkrete Umsetzung und das nötige Expertenwissen haben wir uns Unterstützung bei der AUVA geholt“, sagt Christine Wagner.

Konkrete Umsetzung

Mithilfe von Befragungen und Filmaufnahmen wurden Arbeitsprozesse im Unternehmen analysiert, Fehlbelastungen in der Produktion und der Umgang mit schweren Materialien untersucht. Das Ziel war, für die Mitarbeiter umfassende Verbesserungen zu erreichen. Und da wurden viele Maßnahmen umgesetzt. Täglich kontrolliert ein ­„Sicherheitsverantwortlicher der ­Woche“, ob Gehörschutz, Brille, Handschuhe getragen werden und die Notausgänge frei sind. Es finden regelmäßige Schulungen der Sammelplatzhelfer für den Notfall und zur richtigen Erstversorgung bei Arbeitsunfällen statt, alle eineinhalb Jahre führt das Unternehmen gemeinsam mit der Feuerwehr eine unangekündigte Brandschutzübung durch, und ein Defibrillator wurde angeschafft. Gerade für die Schleifer war es besonders schwer unter den vorherrschenden Bedingungen zu arbeiten, da die Belastungen durch Schweiß und Schmutz im Gesicht besonders hoch und unangenehm waren. Deshalb gibt es jetzt Klarsichtvisierhelme mit einem Gebläse-Atemschutz-System, das gefilterte Frischluftzufuhr gewährleistet. Darüber hinaus schwitzt der Mitarbeiter nicht mehr unter der Maske. Ebenfalls ein Problem, das ausgeräumt wurde: Die permanente Zugluft zwischen den einzelnen Hallen machte den Mitarbeitern immer wieder zu schaffen, da je nach Jahreszeit Hitze, Kälte und Zugluft häufig mit Krankheiten verbunden waren. „Wir haben zur Zugluftvermeidung zwischen den einzelnen Hallen spezielle durchsichtige Kunststofflamellen anfertigen lassen, die beim Ein- oder Ausfahren und beim Durchgehen trotz der enormen Länge relativ leicht zu bewegen sind. Damit sind die Verkehrswege problemlos zu passieren, und das Problem Krankheiten aufgrund der ungünstigen Klimabedingungen gehört der Vergangenheit an“, erklärt die Chefin nicht ohne Stolz.

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