Direkt zum Inhalt

Sichere Entsorgung von Schadstoffen

11.04.2018

Geschlossene Gefahrstoffkette bei der Schweißrauchabsaugung: Kemper erhält ein Patent auf kontaminationsfreien Staubaustrag.

Kemper MaxiFil Clean mit patentiertem Staubaustrag.
Björn Kemper: „Die saubere Entsorgung von Schweißrauch-Sammlungen steigert den Arbeitsschutz in metallverarbeitenden Betrieben.“
Kemper GmbH

Der deutsche Hersteller von Absaug- und Filteranlagen für die metallverarbeitende Industrie ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Vreden/Westfalen. Kempers hocheffiziente Filtersysteme filtern selbst ultrafeine Feinstäube direkt am Entstehungsort aus der Luft. Zu Kempers Produktportfolio zählen außerdem Absaugtische für Schneidprozesse und die gesamte Zubehörkette in Sachen Arbeitsschutz und Luftreinhaltung für die metallverarbeitende sowie Elektro- und Kfz-Industrie.
Das 1977 gegründete Unternehmen beschäftigt heute rund 310 Mitarbeiter, hat einen zweiten Produktionsstandort in Tschechien (bei Prag) und international acht Niederlassungen und zahlreiche feste Handelspartner.

www.kemper.eu

Mehr Sicherheit für die Entsorgung von Gefahrstoffen beim Schweißen: Der deutsche Hersteller von Absauganlagen und Filtersystemen, Kemper GmbH, hält ab sofort ein Patent auf seinen kontaminationsfreien Staubaustrag. Damit schließt Kemper die Gefahrstoffkette von der Entstehung bis zur Entsorgung und sorgt damit für einen gesteigerten Arbeitsschutz für die Mitarbeiter in metallverarbeitenden Betrieben. Die Technik kommt in dem mobilen Absauggerät MaxiFil Clean und weiteren Produkten zum Einsatz.

„Die Möglichkeit der sauberen Entsorgung von Schweißrauch-Sammlungen steigert den Arbeitsschutz in metallverarbeitenden Betrieben“, sagt Kemper-Geschäftsführer Björn Kemper. Nach der Absaugung und Filterung sei nun auch die nachgelagerte Entsorgung mit Verantwortung für die Mitarbeitergesundheit gewährleistet. Je nach Beschaffenheit sind herkömmliche Absaugsysteme zwar in der Lage, den Schweißrauch effektiv zu erfassen und selbst alveolengängige (lungengängige) Partikel in einem hohen Grad abzuscheiden. Allerdings werden die betreffenden Mitarbeiter oft bei der Entleerung der Sammelbehälter den Gefahrstoffen erneut ausgesetzt.

Keine Feinstaub-Berührung

„Mit unserer Entwicklung sind Schweißer auf der sicheren Seite. Zu keiner Zeit des Absaugprozesses kommen sie mit den ultrafeinen Partikeln in Berührung“, erklärt Kemper. Denn die Entsorgung in den Kemper-Absauggeräten erfolgt bereits jetzt kontaminationsfrei.

Bei der patentierten Technik handelt es sich um eine Lösung für abreinigbare Filter. Dabei befördert das Gerät die abgereinigten Staubpartikel automatisch in eine integrierbare Einweg-Kartusche. Bei der Entsorgung des Schweißrauchs wird dieser Staubsammelbehälter verschlossen, sodass keine Gefahrstoffe entweichen können. Die Kartusche mit den Schweißrauch-Partikeln können dann entsprechend entsorgt werden.

Autor/in:
Redaktion Metall
Werbung

Weiterführende Themen

Fertigungsrelevante Daten per Smartphone abrufen und dadurch die Produktivität der Schweißanlagen im Blick behalten.
Schweissen
28.05.2020

Kosten, Performance, Dokumentation: Einstieg in die digital vernetzte Schweißwelt mit „Lorch Connect“.

Bauteilbezogene Dokumentation von zuhause aus. Software liefert den Überblick über die Schweißproduktion auf den Bildschirm.
Technik
20.05.2020

Produktionsmanagement. Wie Betriebe in Zeiten von Corona die Anwesenheitsdichte der Beschäftigten so gering wie möglich halten und dabei arbeitsfähig bleiben.

Anwender bewegen den Schweißbrenner manuell und geben am Bedienfeld die Wegpunkte der Schweißnaht ein. Schweißparameter und Vorlagen für Schweißprogramme sind im Cobot hinterlegt.
Schweissen
19.05.2020

Trumpf steigt ins automatisierte Lichtbogenschweißen ein

Mund-Nasen-Schutz ist dort erforderlich, wo der Mindestabstand zu anderen Personen nicht sichergestellt werden kann.
Arbeitssicherheit
14.05.2020

Checkliste: 7 Tipps zur Arbeitssicherheit in Covid-19 Zeiten.

Den letzten Raiser Innovationspreis erhielt 2019 Anna Regensburg (Mitte) für ihre Arbeit zur verbesserten Herstellung von elektrischen Kontakten mittels einer Variante des Rührreibpunktschweißens. Im Bild zusammen mit Dr. Elmar Raiser (Zweiter von links) und der Jury.
Schweissen
24.04.2020

Der Innovationspreis für Reibschweißen geht heuer in die sechste Runde.

Werbung