Direkt zum Inhalt
Übertragung der Elemente  aus Scalypso nach HiCAD.

Software: Das Maßband hat ausgedient

26.02.2016

Mit den Programmen HiCAD und Scalypso können 3D Laserscandaten einfach ausgewertet und damit die Konstruktion beschleunigt werden.

Rechnergestützte Aufmaßsysteme wie etwa Laserscanner haben ihre Stärke bei der schnellen Erfassung komplexer Raum-, Gebäude- und Anlagenstrukturen. Ziel einer neuen Kooperation zwischen dem Dortmunder CAD- und PDM-Anbieter ISD Software und dem Potsdamer Softwarehaus zur Auswertung von 3D Laserscandaten Scalypso ist die Beschleunigung der Konstruktion. 

Ein zentral aufgestellter Laserscanner (z. B. von den Anbietern Faro, Leica, ­Riegl u.v.m.) erfasst in wenigen Sekunden eine Vielzahl von 3D-Objektkoordinaten in ­einer sogenannten Punktwolke. Mit dem Scalypso Converter werden anschließend die Punktwolken des Projektes unabhängig vom eingesetzten Scannergerät in das Scalypso Format übertragen. Die Darstellung der 3D Laserscandaten erfolgt dabei nicht in einer 3D Punktwolke, sondern mit dem „Scalypso Modeler“ in einer fotorealistischen Darstellung. Die fotorealistischen Abbildungen werden aus den von den Laserscannern gemessenen Remissionswerten als Graustufenbild berechnet. Stehen Farbinformationen in Verbindung mit den Koordinaten zur Verfügung, erfolgt die Auswertung in einem Farbbild.

Der Anwender wählt anschließend in Scalypso einzelne Elemente aus, die nach HiCAD übertragen werden. Dies können Punkte, Punktwolken, Kantenzüge, ebene Flächen oder Solids, in Form von Zylindern oder Quadern, sein, die z. B. Störgeometrien repräsentieren. Per Knopfdruck werden diese 3D-Geometrien aus Scalypso nach HiCAD übertragen und stehen dort als Basis für die weitere Konstruktionsarbeit zur Verfügung. 

Für den Anwender entfällt die manuelle Datenübergabe von Aufmaßsystem nach HiCAD. Der Konstruktionsprozess wird beschleunigt, Fehler minimiert, Zeit und Entwicklungskosten gespart und die Markteinführungszeit deutlich verkürzt. Durch die selektive Auswahl im Scalypso Modeler bestimmt der Anwender zielgenau jene Elemente, die nach HiCAD übertragen werden und für die weitere Konstruktionstätigkeit relevant sind. Unübersichtliche und schwer zu handhabende CAD-Modelle gehören damit der Vergangenheit an. [red/isd]

Autor/in:
Redaktion Metall
Werbung

Weiterführende Themen

Noch bis zum 15. Juli können sich Unternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen für eine Präsentation als Mitaussteller auf der "Fenestration Digital" bewerben.
Aktuelles
11.06.2019

Messe. Digitale Prozesse, Produkte, Prüfungen und Services – Infos über die gesamte Wertschöpfungskette der Fensterbranche wird die Fensterbau Frontale von 18. bis 21. ...

HELiOS 2019 präsentiert sich mit vielen Neuheiten wie dem weiteren Ausbau der Multi-CAD-Funktionalität.
Metallbau
12.02.2019

Software. Die ISD Group stellt die neue Generation ihrer CAD- und PDM-Lösungen vor.

Der Faro TracerSI verwendet 3D-CAD-Informationen, um 3D-Laserbilder auf physische Oberflächen zu projizieren.
Aktuelles
13.09.2018

Neue Scan-Laserkamera für Projektions- und Inspektionsaufgaben in der Fertigung.

Einfache manuelle Qualitätskontrolle.
Aktuelles
07.08.2018

Auszeichnung für funktionales Design des Laserwinkelmessgerätes „KeMes“ von Keba.

HiCAD 2018 bringt anwenderorientierte Neu- und Weiterentwicklungen in allen Engineering-Bereichen.
Metall- und Infotechnik
12.02.2018

Ein Ausblick auf die neuen Releases von HiCAD und HELiOS, welche der deutsche Anbieter ISD noch im Februar 2018 veröffentlicht.

Werbung