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Ansprechende Dachkonstruktion in Form eines scheinbar frei schwebenden Segels.

Stahlbau: 160 Tonnen Dachsegel

20.11.2014

Die Unger Steel Group erweitert und überdacht die Tribüne des Aachener Dressurstadions für 1200 zusätzliche Besucher. 

Die Tribüne des bereits davor weltgrößten Dressurstadions entstand als Stufenkonstruktion aus Beton, auf der das Stahldach aufsetzt. Die ansprechende Dachkonstruktion in Form eines scheinbar frei schwebenden Segels liegt auf lediglich vier Stahlstützen auf der Vorderseite und der rückwärtigen Tribünenwand auf. Seitliche Glasfassaden und das bis zu 18,4 Meter hohe und rund 15 Meter auskragende Dach schützen die Besucher vor Witterungseinflüssen. „Stahl ist dank seiner Beschaffenheit der einzige Werkstoff, der den hier auftretenden starken Windkräften standhalten kann und trotzdem den Eindruck von Leichtigkeit und Eleganz ermöglicht, den die Architekten für diese Konstruktion angestrebt haben“, so Projektleiter Felix Kogler von Unger. Das längste und schwerste Bauteil wiegt 29 Tonnen, ist 37 Meter lang und 2,3 Meter breit. Gesamt wurden rund 160 Tonnen Stahl verbaut. [red]

Autor/in:
Redaktion Metall
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