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Thalia Neu in Graz: Der inhomogene Gebäudekomplex wurde gestalterisch neu geordnet.

Stahlbaupreis 2015 für Haslinger

23.06.2015

Für den Umbau des Thalia Theaters in Graz gewinnt Haslinger Stahlbau den Österreichischen Stahlbaupreis 2015. Weitere Preise gehen an die Stahlbaufirmen Unger und Oberhofer.

Zaha Hadids Vision für das Herzstück des WU-Campus, das Library- and Learningcenter (LLC), realisiert von der Unger Steel Group mit einer anspruchsvollen Stahlträgerkonstruktion, einem sogenannten Canyonträger.
Ein Gipfelkreuz der besonderen Art ist das Jakobskreuz am Gipfel der Buchensteinwand auf 1.456 m Seehöhe, erbaut von Oberhofer Stahlbau.

Am 30. Österreichischen Stahlbautag wurde Mitte Juni in Salzburg zum fünften Mal der Österreichische Stahlbaupreis vergeben. Sieben Mitgliedsfirmen haben sich mit ihren Projekten beteiligt. Die Beurteilung erfolgte durch die Teilnehmer am Stahlbautag. Den ersten Preis sicherte sich dabei die Kärntner Firma Haslinger Stahlbau für den Umbau des Thalia Theaters in Graz.

Homogenität durch Leichtbauhülle

Die zentrale Idee des Projektes „Thalia Neu“ war, den inhomogenen Gebäudekomplex Girardigasse, der neben diversen Theatersälen auch Verwaltungsräume beherbergt, sowie alle bestehenden Dächer und Fassaden entlang der Girardigasse gestalterisch neu zu ordnen.
Der Firma Haslinger ist es dabei gelungen, mit der Wahl des Baustoffes Stahl und Anwendung von konstruktiven Stahl-Leichtbauhüllen ein mehrgeschoßiges Objekt auf den bestehenden Gebäuden und Dachebenen zu positionieren und damit eine einheitliche Gestaltung zu erreichen.

Spektakuläre Projekte

Den zweiten Preis gewann die Unger Steel Group aus Oberwart/Burgenland für ihre gewagte und technisch anspruchsvolle Stahlträgerkonstruktion am WU Wien Library and Learning Center. Rang drei holte sich Oberhofer Stahlbau aus Salzburg für das ebenfalls spektakuläre Jakobskreuz auf der Buchensteinwand in Tirol. [red/ots]

ÖSTV-Katalog mit den eingereichten Projekten

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