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Das Printdur-Portfolio umfasst ein breites Spektrum an verdüsten Metallpulvern auf Eisen-, Nickel- oder Kobaltbasis.

Stahlbauteile aus dem 3D-Drucker

15.01.2019

Die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) forcieren Additive Fertigung.

Deutsche Edelstahlwerke

Die Deutschen Edelstahlwerke, ein Unternehmen der Schmolz + Bickenbach Gruppe, sind ein führender Hersteller von Edelstahl-Langprodukten mit über 160 Jahren Erfahrung. Das Lieferspektrum umfasst Werkzeugstähle, rost-, säure- und hitzebeständige Stähle (RSH-Stähle), Edelbaustähle sowie Sonderwerkstoffe. Die Abmessungspalette reicht vom gezogenen Draht mit 0,7 mm Durchmesser bis hin zu geschmiedeten Produkten mit 1.100 mm Durchmesser.

www.dew-stahl.com

Als bereits etablierter Pulverhersteller im Bereich 3D-Druck forcieren die Deutschen Edelstahlwerke (DEW), ein Unternehmen der Schmolz + Bickenbach Gruppe die nächste Entwicklungsstufe mit seinem Printdur-Metallpulver-Portfolio. Zudem werden interessierte Kunden schon beim Prototyping-Prozess mit einbezogen und gemeinsam der komplette Fertigungsprozess entwickelt – von der Idee über das Legierungsdesign bis hin zum fertigen Produkt.

Im Gegensatz zu mechanischen Fertigungsverfahren wie Fräsen oder Drehen wird bei der Additiven Fertigung das Bauteil Schicht für Schicht aufgebaut. Dieses Verfahren ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Bauteilkonstruktion. Voraussetzung ist ein hochwertiges Ausgangspulver. Die Deutschen Edelstahlwerke bieten innerhalb ihres Printdur-Portfolios ein breites Spektrum an verdüsten Metallpulvern auf Eisen-, Nickel- oder Kobaltbasis an. Dazu werden die Rohstoffe in einem Induktionsofen verflüssigt und einer Gasverdüsungsanlage zugefügt. Hierdurch werden die Partikel sphärisch eingeformt. Dies garantiert ein ausgezeichnetes Fließverhalten und eine sehr gute Dosierbarkeit des Pulvers. Somit seien die hauseigenen Pulver bestens für die Additive Fertigung geeignet, sagen die DEW.

Idee – Entwicklung – Produkt – Recycling

Anwendung findet die Additive Fertigung metallischer Werkstoffe vor allem in der Luftfahrt, der Medizintechnik, im Werkzeugbau und im automobilen Leichtbau. Ziel der DEW ist es, beim Herstellungsprozess so nah wie möglich mit dem Kunden zusammenzuarbeiten. Dr. Horst Hill, Leiter des Bereichs Sonderwerkstoffe bei den Deutschen Edelstahlwerken, erklärt: „Von der eigenen Legierungsidee bis zum gedruckten Endprodukt – wir helfen unseren Kunden bei der Umsetzung. Dabei gehen wir schrittweise vor: Wir definieren gemeinsam die Anforderungen, entwickeln den Werkstoff, realisieren die Pulververdüsung, erproben und optimieren den Werkstoff und unterstützen letztendlich sogar beim Recycling des Pulvers. Auch hinsichtlich der Bestellmenge agieren wir extrem flexibel: Wir liefern sowohl Kleinstmengen als auch Großmengen im Tonnenmaßstab.“ Die Stahl-Experten stellen bereits mehr als 200 Werkstoffe pulvermetallurgisch her.

Autor/in:
Redaktion Metall
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