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Die MagicWave 230i kann mittels Bluetooth, WLAN und NFC-Technologie mit anderen Geräten kommunizieren und mit ihnen vernetzt werden.

Starke Leistung in der Hand

07.05.2018

Handschweißen. Fronius bringt eine neue WIG-Geräteserie auf den Markt.

Die MagicWave 190 eignet sich besonders für das Schweißen von Materialien wie Stahl, Edelstahl oder Aluminium.
Die reine Gleichstromquelle TransTig 230i ist optional mit Wasserkühlung lieferbar und eignet sich für sämtliche Schweißanwendungen außer für Aluminium.

Der österreichische Schweißtechnologie-Anbieter Fronius hat sein Handschweißgeräte-Portfolio um drei Geräte zum Schweißen mit Wolfram-Inertgas (WIG) erweitert. Die MagicWave 230i, 190 und TransTig 230i sind handlich, leistungsstark und leise. Dank ihrer schnellen Signalprozessoren erreichen sie immer exakt die Stromkurve, die eine höchstmögliche Lichtbogenstabilität bei kleinstmöglicher Geräuschemission erlaubt. Mit der intuitiven Menüführung findet der Anwender in nur wenigen Schritten die richtigen Parameter und kann sich so ganz auf seine Handfertigkeiten konzentrieren – und eine saubere Schweißnaht erzielen.

Vielseitig für Wechselstromschweißen

Ob im Rohrleitungs- oder Behälterbau, bei der Verarbeitung von Edelstahl oder für Kfz-Reparaturen und Instandhaltung – die neuen WIG-Schweißgeräte von Fronius eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen. Die leistungsstärkste Stromquelle ist die MagicWave 230i für Wechselstromschweißen. Der besondere Vorteil: Sie kann mittels Bluetooth, WLAN und NFC-Technologie mit anderen Geräten kommunizieren und mit ihnen vernetzt werden. Für das Schweißen von Materialien wie Stahl, Edelstahl oder Aluminium ist die MagicWave 190 prädestiniert. Die Wechselstromquelle ist mit Gaskühlung erhältlich und für unterschiedliche Einsatzbereiche eine optimale Wahl.

Leichtgewicht mit Gleichstrom

Bestandteil der neuen Serie ist auch die TransTig 230i für Gleichstromschweißen. Mit nur 15,9 Kilogramm Eigengewicht ist sie besonders leicht. Das Handschweißgerät eignet sich für sämtliche Schweißanwendungen außer Aluminium. Die Stromquelle ist genauso wie die MagicWave 230i optional mit Wasserkühlung lieferbar. Über Bluetooth, WLAN und NFC kann sich die TransTig 230i ebenfalls drahtlos mit Geräten wie einem intelligenten Schweißhelm, einer Fernsteuerung oder sogar mit dem Smartphone verbinden.

Anpassung an den Anwender

Das multilinguale Bedienkonzept der Handschweißgeräte mit einem 4,3-Zoll-Vollgrafikdisplay ermöglicht eine intuitive und sehr einfache Handhabung. Dank der Favoritentaste können Schweißer Parameter, die sie häufig verwenden, einfach abrufen und einstellen. Ein besonderer Vorteil ist der modulare Aufbau: Anwender können die Geräte mit unterschiedlichen Funktionspaketen beliebig erweitern. Dazu zählen die Job-Funktion, mit der bis zu 999 Jobs gleichzeitig gespeichert werden können, das Paket PulsPro für den vollen Erhalt von allen Pulsfunktionalitäten, die zusätzliche Dokumentation von Daten sowie Limit Monitoring. Letzteres hilft dem Anwender, ein definiertes Parameterfenster zu erstellen und bestimmte Schweißparameter einzuhalten. USB-Anschlüsse ermöglichen es, Software-Updates durchzuführen und Schweißdaten zu dokumentieren.

Neuer Brenner

Alle Geräte sind als Multivoltage-Version verfügbar. Mithilfe des Fronius Power Plug, einem verriegelbaren Gerätesteckverbinder auf der Rückseite der Stromquelle, kann das Netzkabel oder der -Stecker je nach Verwendungsort einfach und schnell gewechselt werden. Dies ermöglicht einen weltweiten Einsatz – auch bei unterschiedlichen Netzspannungen. Fronius hat zudem die Schweißbrenner neu konzipiert: Eine ergonomische Griffschale, standardmäßig kombiniert mit einem Brennerwechselsystem, erhöht den Komfort und sorgt für ein noch präziseres Handling. Die integrierte, leistungsstarke LED leuchtet den Nahtbereich effizient aus. Damit kann der Schweißer sich ganz auf seine Aufgaben konzentrieren und saubere Ergebnisse erzielen. [pi]

Autor/in:
Redaktion Metall
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