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Im September 2018 wird die AMB auf dem Stuttgarter Messegelände  zum Treffpunkt der Branche. Hier finden Besucher alle Weltmarktführer der Zerspanung vor Ort.

Stuttgarter Frästechnik-Zentrale

15.05.2018

Bereits zum 19. Mal wird die Stuttgarter Fachmesse AMB (18. bis 22. September 2018) heuer zum Treffpunkt für Experten der spanabhebenden Metallbearbeitung.

Auf dem um eine Halle erweiterten Stuttgarter Messezentrum werden diesen Herbst mehr als 1500 Aussteller ihre Entwicklungen präsentieren. Schon in den vergangenen Jahren hatte die AMB sämtliche Kapazitäten des Messegeländes ausgereizt – und sie wird auch 2018 trotz Flächenzuwachs wieder komplett ausgebucht sein. „Mit der neuen Paul Horn Halle (Halle 10) stehen 15.000 Bruttoquadratmeter mehr zur Verfügung, um der Nachfrage aufseiten der Aussteller gerecht zu werden und die Attraktivität für AMB-Besucher durch noch mehr Produkte und Innovationen zu steigern“, erklärt Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart. Die Aussteller-Warteliste habe sich zwar reduziert, sei aber noch immer vorhanden. Vor allem Unternehmen aus der Zubehör- und Peripheriebranche müssen auch weiterhin auf das Freiwerden von Ständen hoffen. 
Angepeilt werden dieses Jahr mehr als 90.000 Fachbesucher – „könnte aber auch sein, dass die Fachleute in ihren Betrieben zu viel Arbeit haben und nicht für den AMB-Besuch frei bekommen“, schränkt Mey die eigene Hoffnung augenzwinkernd gleich wieder ein.
Der Flächenzuwachs ermöglicht auch eine Neuverteilung der Ausstellungsbereiche, sodass die AMB 2018 thematisch neu gegliedert wird. In praktisch jeder Halle werden österreichische Ausstellerfirmen vertreten sein, und unter den rund 16 Prozent internationalen Fachbesuchern bildet die österreichische Delegation traditionell die größte Gruppe. 

„Digital Way“

Mit der erstmals stattfindenden Sonderschau „Digital Way“ und dem angeschlossenen Kongress zeigt die AMB Wege auf, wie Industrieunternehmen mithilfe aktueller Informationstechnologie die Potenziale der Digitalisierung heben können. Ziel ist es, mit der AMB als Plattform für Anbieter und Anwender, Orientierung zu geben, wie die Forderungen nach mehr Umsatzwachstum sowie Kostenersparnis insbesondere durch eine erhöhte Produktivität der Mitarbeiter und eine Effizienzsteigerung der Maschinen erfüllt werden können. Gunnar Mey konkretisiert: „Unternehmen wollen wissen, wie Industrie 4.0 und die Digitalisierung in der Fertigung umgesetzt werden können. Welche Anbieter haben bereits erfolgreich Projekte realisiert? Welche Anwendungen bzw. Modelle gibt es, und welche sind für das jeweilige Unternehmen relevant? Mit dem Digital Way zur AMB 2018 bringen wir lösungsorientierte Angebote und Nachfrage zusammen.“

Boom 2018 

Die Absatzmärkte in Teilen von Europa befinden sich aktuell in einer Boomphase. Wirtschaftsexperten prognostizieren für 2018 einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 2,2 Prozent und für den Euroraum von 2,3 Prozent. „Die Aussteller bestätigen uns, die Kapazitäten in der Industrie sind derzeit so stark ausgelastet, wie seit 2008 nicht mehr. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, notwendige Investitionen zu tätigen“, sagt Mey. Die AMB biete dafür eine einzigartige Plattform, auf der die Aussteller den aktuellen Stand der Technik präsentieren – „und was in Sachen Digitalisierung in der Produktion heute möglich ist“, erklärt Gunnar Mey.

Autor/in:
Redaktion Metall
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