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Als weltweit einziger Hersteller hat Trumpf beide relevanten Aditive-Manufacturing-Technologien Laser Metal Fusion (LMF) und Laser Metal Deposition (LMD) im Programm.

Trumpf bringt Weltneuheit

12.04.2016

Der Vorhang lüftet sich Ende Mai: Zur Laserfachmesse Lasys in Stuttgart kündigt der deutsche Maschinenspezialist Trumpf die Weltpremiere einer neuen Produktgeneration an.

„Wir werden zur Lasys eine neue und zukunftsweisende Produktgeneration vorstellen.“ Klaus Löffler, Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH.
Unabhängig von der Beschaffenheit der Oberfläche entstehen beim Kupferschweißen mit dem TruDisk Pulse 421 deutlich weniger Spritzer.

„Wir werden zur Lasys eine neue und zukunftsweisende Produktgeneration vorstellen, ein echtes Highlight“, kündigt Klaus Löffler an. „Es ist die konsequente Weiterentwicklung und Optimierung eines unserer Zugpferde“, kündigt der Geschäftsführer der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH Klaus Löffler an. „Ein leistungsstarker und gleichzeitig energieeffizienter Laser, der sich insbesondere durch sein breites Anwendungsspektrum auszeichnet.“ Mehr verrät Löffler vorerst noch nicht.

Additive Fertigung im Fokus

Insgesamt liegt der Schwerpunkt von Trumpf zur Lasys (31. Mai - 2. Juni) besonders auf Technologien und Lösungen für die additive Fertigung von metallischen Bauteilen, dem sogenannten 3-D-Druck. Der Ditzinger Maschinenhersteller nimmt für sich in Anspruch, als weltweit einziger Hersteller die beiden relevanten Technologien Laser Metal Fusion (LMF) und Laser Metal Deposition (LMD) im Programm zu haben. „Je nach Bauteil und Anwendung können wir entscheiden, welches Verfahren am besten geeignet ist“, erklärt Klaus Löffler. Mit der neu entwickelten LMF-Anlage TruPrint 1000 können beispielsweise Bauteile mit filigranen und geometrisch komplexen Strukturen für Leichtbaukonstruktionen in hoher Qualität generiert werden. Für so genannte Hybrid-Anwendungen, bei denen neue Strukturen und Formen an bereits bestehende Grundkörper angebracht werden, sei wiederum die Allround-Maschine TruLaser Cell 3000 mit neuem LMD-Paket eine clevere Lösung, so Löffler.

Grünes Licht fürs Kupferschweißen

Neue Lösungen bietet Trumpf auch für das Schweißen von Kupfer. Das vielseitige Metall ist als ausgezeichneter Wärme- und Stromleiter vor allem für die Elektronik-Industrie ein enorm wichtiger Werkstoff. Klaus Löffler erklärt: „Heutzutage kommen beim Kupferschweißen verstärkt Laser mit infraroter Wellenlänge zum Einsatz, allerdings ist Kupfer bei 1000 Nanometern Wellenlänge hochreflektiv. Das führt zu Spritzern, die das Bauteil beschädigen und im schlechtesten Fall zu Kurzschlüssen auf der Platine führen können.“ Die Lösung: Der neue TruDisk Pulse 421. Der Laser arbeitet im gepulsten Betriebsmodus und emittiert Laserlicht im grünen Wellenlängenbereich von 515 Nanometern. Unabhängig von der Beschaffenheit der Oberfläche entstehen dadurch deutlich weniger Spritzer beim Schweißen. [red/trumpf]

Autor/in:
Redaktion Metall
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