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Automatisierte optische Inspektion in der Laserdiodenfertigung bei der Photonics GmbH.

Trumpfs neues Geschäftsfeld

04.01.2019

Akquisition: Um sein Produktportfolio zu erweitern, übernimmt das Hochtechnologieunternehmen Trumpf die Laserdiodensparte von Philips.

„Durch diese Akquisition wollen wir neue Produktfelder erschließen und unser bestehendes Portfolio an einer strategisch bedeutsamen Stelle erweitern“, sagt Trumpf Chefin Nicola Leibinger-Kammüller. Durch den Erwerb erweitere Trumpf den Zugang zu stark wachsenden Märkten in den Bereichen Photonik und digitale Produkte. Lars Grünert, zukünftig für das neue Trumpf Produktfeld zuständiges Mitglied der Gruppengeschäftsführung und Chief Financial Officer ergänzt. „Philips Photonics beschäftigt eine große Zahl sehr guter Entwickler, die neue Bereiche der Photonik erschlossen haben und die unseren Froschungs- und Entwicklungsbereich nachhaltig verstärken werden. Gemeinsam wollen wir den Bereich Photonics weiterentwicklen.“

Trumpf hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 fast 340 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Dies entspricht einer Entwicklungsquote von 9,5 Prozent. „Seit unserer Gründung im Jahr 2000 sind wir stark gewachsen. Über eine halbe Milliarde Mobiltelefone weltweit sind mit der Laserdioden-Technologie von Philips Photonics ausgestattet“, so Joseph Pankert, Geschäftsbereichsleiter von Philips Photonics. „Wir freuen uns sehr, Teil von Trumpf zu werden. Damit gewährleisten wir, dass der Geschäftsbereich auch in Zukunft zu einem hoch innovativen Unternehmen weiter wachsen kann“, so Pankert weiter.

Hightech-Produktion

Philips Photonics hat seinen Hauptsitz in Ulm, dort werden auch die Laserdioden in einer Hightechfertigung produziert. Weitere Standorte sind Aachen, das niederländische Eindhoven sowie Vertriebsbüros in Shenzen, Shanghai und Qingdao in China. Über den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

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