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Türen für die Mächtigen der Welt

30.03.2011

Das Kongresszentrum in Davos wurde mit modernster Tür- und Lüftungstechnik von Geze ausgestattet.

Kürzlich ging das 41. Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende. Seit exakt 40 Jahren ist es einmal im Jahr die globale Plattform für Lösungsansätze globaler Probleme. Die Lenker der Welt aus Politik und Wirtschaft sowie Experten und Intellektuelle trafen sich hier auch in diesem Jänner. In diskreten, zwanglosen Gesprächen oder bei großen Auftritten auf der internationalen Bühne diskutierten sie die dringlichsten Fragen der wirtschaftlichen und politischen Welt. Für so manche Entscheidung von globaler Bedeutung wurden hier die Weichen gestellt. Zum „Spirit of Davos“ trägt das Kongresszentrum bei, das 2010 vom renommierten Basler Architekten Heinrich Degelo für umgerechnet fast 30 Mio. Euro aufwendig modernisiert und erweitert wurde.

Damit sich die Kongressteilnehmer und Besucher genauso ungezwungen und komfortabel im Gebäude bewegen können und dabei Design und die geforderte Gebäudesicherheit nicht zu kurz kommen, wurden die zweiflügeligen Drehtüren im Eingangsbereich des Erweiterungsbaus mit integrierten Geze-Boxer-ISM-Design-Türschließern ausgestattet. Man sieht sie nicht, denn sie sind im Türblatt eingelassen und damit elegant „verpackt“. Design-Puristen wissen das zu schätzen, denn die Oberflächen der hochwertigen Türen werden nicht unterbrochen.

Bodyguards für die Mächtigsten der Welt sind nicht alles: Vorbeugender Brandschutz ist Pflicht und ein absolutes Muss in dem nun 12.000 Quadratmeter großen Kongressgebäude, das in insgesamt 34 teils multifunktionalen Räumen und Sälen für 5000 Menschen Platz bietet. Wenn es einmal brennen sollte, sorgt durchdachte Lüftungstechnik dafür, dass Brandrauch die Menschen nicht gefährdet und schnellstens aus dem Gebäude abziehen kann. Das geschieht mit einem einfachen Prinzip, dem „thermischen Auftrieb“. Durch die geöffneten Türen im unteren Teil des Gebäudes fließt kalte Luft herein. Rauch und Wärme ziehen durch die geöffneten Fenster im oberen Teil des Gebäudes ab. Im Ernstfall muss dies reibungslos vonstattengehen. Die Eingangstüren wurden darum mit K-600-Klapphebelantrieben ausgestattet. Entgegen der Funktion der Türschließer, die Türen ja geschlossen halten, drücken die K-600-Antriebe die Türen im Falle eines Brandes auf und halten sie weit offen. Durch die integrierte Schließfolgeregelung der Boxer-Türschließer ist im Normalbetrieb wiederum sichergestellt, dass beide Türflügel nach dem Begehen wieder einwandfrei schließen. Integrierte Boxer-Türschließer wurden an den zahlreichen Metall- und Holztüren im gesamten Kongressgebäude eingesetzt.

Barrierefreiheit ist in Kongresszentren heute Standard. Filigrane, zweiflügelige automatische Drehtüren mit schlanken Geze-Slimdrive-EMD-F-IS-Antrieben schenken barrierefreien Begehkomfort. Die Kongressteilnehmer können also „bepackt“ oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sein oder sie möchten einfach nur den Komfort einer automatischen Drehtür genießen. Den aufmerksamen Passanten lassen sie den Zauber eines Sekundenbruchteile dauernden „Sesam-öffne-Dich“-Erlebnisses spüren, das für Größen wie Bill Clinton, Angela Merkel oder dem UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon selbstverständlich ist, denn ihnen stehen alle Türen der Welt offen. 

Autor/in:
Redaktion Metall
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