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Übung macht den Schweißer

29.08.2018

Gemeinsam mit Fronius, der FH Joanneum und der TU Graz forscht die FH Campus Wien an der Weiterentwicklung und Verbesserung von Schweißtrainingssystemen.

Die Projektpartner

Im Projekt arbeiten mehrere KooperationspartnerInnen zusammen. Den Lead hat die Fronius International GmbH inne. Das Research and Design Lab RDL der FH Joanneum verantwortet die Simulation und Visualisierung. Den Bereich Augmented/Virtual Reality steuert das Institute of Computer Graphics and Vision (ICG) der TU Graz bei. Die FH Campus Wien bringt ihr Know-how zu Positionserfassung und der damit verbundenen Sensorik ins Projekt ein.

Als anspruchsvolle Tätigkeit braucht Schweißen viel Übung. In der Ausbildung und zu Trainingszwecken werden deshalb immer häufiger Schweißsimulatoren eingesetzt. Die Firma Fronius ist dabei, ihr Schweißtrainingssystem effizient und anwenderInnenorientiert zu optimieren. Zusammen mit weiteren PartnerInnen forscht die FH Campus Wien dazu an Möglichkeiten der Umsetzung von virtuellen beziehungsweise augmented Simulationen.

Anleihen an Computerspielen

Die ExpertInnen der FH Campus Wien arbeiten im Projekt „Virtual Welding Next: Integration of Virtual / Augmented Simulation and Real Welding“ an der Weiterentwicklung der Positionserfassung von Objekten und der dafür nötigen Sensorik. Beim virtuellen Schweißen kommen – so wie beim realen Schweißen – Schweißhelm, Brennergriff und unterschiedliche Werkstücke zum Einsatz. Um die verschiedenen Komponenten in einer interaktiven virtuellen Umgebung darstellen und aus verschiedenen Blickwinkeln wahrnehmen zu können, müssen ihre Positionen und Bewegungen erfasst und visualisiert werden. In einer grafischen Umgebung, ähnlich jener von Computerspielen, werden Schweißabläufe dann in einem realitätsnahen Setting Schritt für Schritt erlernt, trainiert und analysiert.

Nächste Generation

Das Projekt „Virtual Welding Next“ wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programms „Produktion der Zukunft“ finanziert. Bis 2020 will man neue Erkenntnisse gewinnen, die bei der Entwicklung eines innovativen und markttauglichen Schweißtrainingssystems zur Ausbildung von hochqualifizierten Fachkräften genutzt werden können.

Autor/in:
Redaktion Metall
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