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Vienna-Tec 2010: Ein Feuerwerk an Innovationen

18.08.2010

Der Countdown zum ultimativen heimischen Fachmesse-Höhepunkt läuft.

Vom 12. bis 15. Oktober ist die Messe Wien Schauplatz der Vienna-Tec 2010, jener erfolgreichen Marke, die gleich sechs starke Industrie-Fachmessen unter einem Dach vereint: Automation Austria, Energy-Tec, IE‑Industrieelektronik, Intertool, Messtechnik und Schweissen/Join-Ex.

 

Als übergeordnetes Thema steht die „Energieeffizienz“ erstmals im Mittelpunkt der Vienna-Tec Das Thema zieht sich durch alle sechs Fachmessebereiche und wird die Vielfalt der unternehmerischen Aktivitäten und Möglichkeiten für erhöhte Energieeffizienz darstellen. Derzeit sind bei Österreichs größter Industriefachmesse zirka 500 Unternehmen aus dem In- und Ausland als Aussteller gemeldet.

 

Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien hat sich vorab unter den Ausstellern umgehört und die zu erwartenden Produktneuheiten bzw. jene Trends, die derzeit die Branchen bewegen, recherchiert. Und zwar die  Bereiche Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeuge, Schweißen und Software.

 

Ein Feuerwerk an technischen Innovationen

Wer einen gesunden Fertigungsbetrieb am Produktionsstandort Österreich zu führen hat und zu konkurrenzfähigen Weltmarktpreisen anbieten will, kann nur mit innovativer Produktionstechnologie arbeiten. Genau diese Technologien erwarten den Fachbesucher vom 12. bis 15. Oktober 2010 bei der Vienna-Tec Das Portfolio der präsentierten Produkte und Lösungen bei Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeugen und im Bereich Schweißen wird auf die lokalen Anforderungen der Betriebe ausgerichtet sein. Die Anbieter werden präzise darauf antworten, wie man auch hierzulande durch technologischen Vorsprung bei Maschinen und Werkzeugen, Komplettbearbeitung sowie flexibler Automatisierung energieeffizient und wirtschaftlich produzieren kann.

 

Werkzeugmaschinen: Flexible Komplettbearbeitung

Bei der >VIENNATEC 2010< erwarten den Fachbesucher neue CNC-Hochleistungs-Bearbeitungszentren, die eine perfekte Symbiose aus Flexibilität, Kompaktheit, Dynamik und Ausstattung darstellen. Die Maschinenhersteller setzen bei ihren Konzepten auf höchstmögliche Flexibilität, optionale Erweiterungen sowie auf Automationslösungen mit Paletten- oder Werkstückwechslern. Die aktuellen Werkzeugmaschinen sind wahre „Arbeitstiere“ und nehmen es auch mit hohen Werkstückgewichten von bis zu einigen Tonnen auf. Je nach Bearbeitungsaufgabe lassen sich sehr hohe Eilganggeschwindigkeiten und Beschleunigungen fahren, was eine sehr effiziente Produktion ermöglicht.

 

Ein wichtiges Thema ist die umweltgerechten Fertigung, wobei hier die Ökobilanz des gesamten Produktionsprozesses betrachtet werden muss – bis hin zum gefertigten Produkt. Seitens der Hersteller ist man dafür gerüstet, zum Beispiel mit Motoren mit Energierückspeisung, aufgabenorientierter  Schmierung und Kühlung, Programmüberprüfung neuer Teile an virtuellen Maschinen oder im Vor- und Rückwärtsgang arbeitenden Kombinationswerkzeugen. Die höheren Kosten bei der Maschineninvestition, die energiesparende und energieeffiziente Systeme verursachen, rechnen sich über die geringeren Betriebskosten eines Fertigungssystems allerdings nach kurzer Zeit.

 

Präzisonswerkzeuge:

Neue Materialien fordern die Werkzeuge

Wohin geht der Trend bei den Präzisionswerkzeugen? Welche Werkstoffe werden morgen zu bearbeiten sein? Diese aktuellen Fragen beantworten die Präzisionswerkzeughersteller bei der Vienna-Tec. Neben dem „Standardprogramm“ dürfen die Fachbesucher viel Kreativität bei den Sonderlösungen erwarten, wobei ganz genau auf die speziellen Kundenwünsche eingegangen werden kann.

Durch viele verschiedene Bearbeitungsaufgaben in so vielfältigen Branchen wie Automobil- und Zulieferindustrie, Maschinenbau, Elektroindustrie, Medizintechnik, chemische Industrie, Werkzeug- und Formenbau oder Luft- und Raumfahrtindustrie sind immer neue Werkstoffe mit komplexen Strukturen zu bearbeiten – wobei das Spektrum vom Leichtbau bis zur Schwerzerspanung reicht. In Zukunft, so ist sich die Branche der Präzisionswerkzeuge-Hersteller sicher, werden es die Zerspanungsfachleute mit einer Fülle mehr an Materialien zu tun haben, da die Bauteileigenschaften zunehmend aus einem „intelligenten“ Mix mehrerer Komponenten bestehen.

 

Bei den neuen Werkstoffen zeigen die Anbieter Werkzeuglösungen für Titan, CFK und Composites, aber auch für rostfreie Qualitäten wie Kobalt-Chrom-Legierungen. Und wo sehen die Hersteller noch Optimierungspotenzial? Bei den Schnittparametern ist man limitiert, wer etwa in der Titanzerspanung mit Schnittgeschwindigkeiten von 200 m/min fährt ist schon extrem schnell dran. Bei der Standzeit hingegen könnte es spannender werden. Bei der Miniaturisierung im Mikrobereich sehen die Anbieter lediglich die physikalischen Grenzen. Einige Hersteller liefern aktuell „Supermini-Werkzeuge“ bis 0,2 mm Durchmesser.

 

Schweissen – Join-Ex 2010: Manuell oder automatisiert

Einfach, praktisch, zuverlässig sowie dynamisch im universellen Einsatz – so präsentieren die Anbieter ihre neuen Schweißgeräte. Gezeigt werden unter anderem neu entwickelte, multifunktional einsetzbare Inverter-Schweißgeräte zum manuellen und automatisierten Schweißen. Manche Geräte lassen eine besonders feine Abstimmung der Schweißparameter hinsichtlich Lichtbogenlänge und Lichtbogendynamik zu.

 

Wer dickwandige Bauteile zu schweißen hat, dem bietet ein Hersteller seine besonders wirtschaftliche Prozessvariante: Das vollautomatisierte Engspaltschweißen, wobei die Naht selbst bei 300mm Wanddicken nur 20mm beträgt. Dem Anwender erschließt sich damit eine drastisch reduzierte Schweißzeit und ein erhebliches Einsparpotenzial beim Schweißzusatzwerkstoff.  Präsentiert werden auch neue Schweißbrenner für das automatisierte Plasmaschweißen. Ebenfalls hohe Bedeutung hat das Laserschweißen, von dem auch kleinere und mittlere Betriebe in der modernen Blechfertigung profitieren. Günstige Kosten, höhere Qualität und gesteigerte Produktivität sind die großen Vorteile des Laserschweißens.

 

Software: So flexibel wie möglich, so spezifisch wie nötig

„Integrierte Komplettlösungen für den gesamten Herstellungsprozess – von der ersten Produktskizze bin hin zur abschließenden Qualitätskontrolle“ – für diese Forderung seitens der Anwender sind die Aussteller bei der Vienna-Tec im Bereich CAD/CAM und Software für die Fertigung bestens gerüstet. So halten die einschlägigen Hersteller ihre Programme so flexibel wie möglich und so spezifisch wie nötig. Oft fungiert die Software auch als eigenständige Speziallösung, denn die Anwender finden sich in praktisch allen Industriebereichen: Im Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und der Spielzeugindustrie.

Autor/in:
Redaktion Metall
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