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Der Faro TracerSI verwendet 3D-CAD-Informationen, um 3D-Laserbilder auf physische Oberflächen zu projizieren.

Vom Laser geführte Montage

13.09.2018

Neue Scan-Laserkamera für Projektions- und Inspektionsaufgaben in der Fertigung.

Beim TracerSI handelt es sich um eine völlig neuartige Laserscan-Kamera, deren Projektion und hochauflösende Bildscan-Funktionen sich auf das gesamte Projektionsvolumen erstrecken.
Faro

Faro ist ein führender amerikanischer Anbieter von 3D-Messtechnik und Bildgebungstechnologie. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Geräte und Software für computergestützte Messtechnik und Bildgebung etwa für Anwendungen in Produktion und Qualitätssicherung, BIM im Bausektor, Öffentliche Sicherheit und Forensik, Produktdesign oder 3D-Machine-Vision.

www.faro.com

Das Laser-Projektionssystem „TracerSI“ von Faro verwendet 3D-CAD-Informationen, um 3D-Laserbilder auf physische Oberflächen zu projizieren und in Echtzeit eine visuell ansprechende virtuelle Vorlage bereitzustellen. Monteure können damit Komponenten schnell, präzise und zuverlässig positionieren. Der Vorteil dieses Systems ist, dass Anwender keine physischen Vorlagen aus Holz und Metall oder Werkzeuge brauchen, die zunächst gebaut und anschließend instandgehalten, gelagert oder sogar repariert werden müssen. Hinzu kommt, dass Echzeit-Herstellungsfehler minimiert werden. Die Kosten für Ausschuss und Nacharbeiten werden somit reduziert, erklärt der Hersteller. Erste Erfahrungen hätten bereits gezeigt, dass sich durch geringere Nacharbeit und Ausschusseinsparungen die Anschaffungskosten in kurzer Zeit amortisieren würden.

Schnelle Einrichtung

Dank der merkmalbasierten Ausrichtung müssen keine Reflektoren mehr am oder um das Objekt oder die Baugruppe herum platziert werden, um das Licht zur ursprünglichen Quelle zurück zu reflektieren. Dadurch wird die für die Einrichtung benötigte Zeit verringert. Um die Ausrichtung zu synchronisieren, führt das System anschließend hochauflösende Bildscans des Bauteils oder der Baugruppe durch, um bekannte Merkmale, wie etwa Löcher oder Kanten mit dem CAD-Modell abzugleichen.

Der TracerSI ist der erste Laserprojektor, der eine prozessinterne Kontrolle (In-Process Verification, IPV) ermöglicht. Bei der IPV wird die moderne Laserscan-Kamera in Verbindung mit der BuildIT-Projektorsoftware verwendet, um Qualitätsprüfungen durchzuführen. Im Laufe des Montageprozesses können die Benutzer jederzeit eine bildbasierte Qualitätsprüfung durchführen, um durchdachte Korrektur- oder Präventivmaßnahmen zu ergreifen und so den gesamten Ablauf zu verbessern. Dazu zählt auch die Möglichkeit, im Laufe des Montageprozesses oder bei der Endmontage das Vorhandensein oder Fehlen von Merkmalen zu bestimmen. Darüber hinaus können mithilfe der Überprüfung auf Fremdkörper oder Rückstände (Foreign Object Debris, FOD) zu jedem Zeitpunkt lose Fragmente erfasst und beseitigt werden.

Autor/in:
Redaktion Metall
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