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Vorschau: MSV lebt Maschinenbau

03.09.2019

Die Brünner Maschinenbaumesse MSV 2019 als Leistungsschau der Technologien und Innovationen für die Industrie der Zukunft.

BRNO FAIR CITY

Für MSV-Besucher wird auch dieses Jahr das Benefizsystem „Brno Fair City“ angeboten. Mit dem Messeticket erhält der Besucher ein Armband, welches als Ermäßigungsausweis für Verkehrsmittel, Essen & Trinken sowie andere Rabattaktionen dient. Eine komplette Liste der Vergünstigungen finden Sie im Internet auf brnofaircity.cz oder in der App BVV Trade Fairs.

www.bvv.cz/msv

Vom 7. bis 11. Oktober 2019 stellen sich in Brünn mehr als 1.600 Aussteller aus mehreren Dutzend Ländern der ganzen Welt vor. Die 61 Internationale Maschinenbaumesse will den Besuchern auch diesmal die letzten Neuheiten und Trends im Bereich industrieller Technologien vorstellen. Außerdem werden eine interaktive Ausstellung, die die Digitalisierung der Industrie ins Rampenlicht stellt, sowie zahlreiche Konferenzen und Networking-Veranstaltungen vorbereitet.

„Digital Factory“ als Hauptthema

Eine anschauliche und zukunftsweisende Schau der digitalen Transformation ist der spezielle Präsentationsbereich „Digitale Fabrik 2.0“ in Halle A1. Bei den Präsentationen der Aussteller lernen Interessierte die Grundsätze der Digitalisierung von Produktionen sowie einzelne Produkte, Instrumente und Lösungen kennen. Weitere, auf die digitale Zukunft ausgerichtete Lösungen werden an den Ausstellerständen in den einzelnen Branchenhallen vorgestellt.

Vom Baskenland bis China

Zur MSV kommen jedes Jahr Firmen aus mindestens dreißig Ländern. „Das Interesse an der Messe ist traditionell groß, und so wie in früheren Jahren wird sich auch heuer das ganze Messegelände füllen“, sagt MSV-Direktor Michalis Busios. „Die wichtigste Branche der MSV ist nach wie vor das Bearbeiten und Umformen.“

Etwa die Hälfte der mehr als 1.600 Aussteller kommt aus dem Ausland, an erster Stelle aus Deutschland, das außerdem mit zwei Gemeinschaftsständen aus Bayern (15 Firmen) und Mitteldeutschland (5 Firmen) vertreten ist. Die Slowakei stellt sich in Halle V vor, und offizielle Stände organisieren auch das Baskenland, Weißrussland, China, Frankreich, Indien, Italien, Österreich, Russland, Taiwan. MSV-Premiere feiert dieses Jahr der ungarische Gemeinschaftsstand. Aus Österreich werden insgesamt rund 30 Firmen als Aussteller auf der MSV vertreten sein.

Bearbeitung in großem Stil

Gemessen an der Anzahl der Aussteller und dem Umfang der Ausstellungsfläche bilden Werkzeug- und Umformmaschinen, zu denen auch Werkzeuge, Steuersysteme und weiteres Zubehör gehören, traditionell die stärkste Produktkategorie der MSV. Die Bearbeitung - nicht nur von Metallen - belegt die größte Brünner Halle P, während dem Umformen die Halle B vorbehalten ist. Von den großen traditionellen Ausstellern nicht fehlen werden DMG Mori, Tajmac-ZPS, Kovosvit MAS, ABB, Alba Precision, Renishaw, Gühring, Yamazaki Mazak, Carl Zeiss, Galika AG, Schunk Intec und Alfleth Engineering, ihre Flächen erweitern unter anderem Zimmer Group Slovensko und Technology-support. Zu den Neulingen der diesjährigen MSV gehören zum Beispiel Habilis Steel, Helmer Werkzeugmaschinen, Omos, Sartorius Werkzeuge, Vydona, G-FIX průmyslová lepidla a aerosoly, Index-Werke, Linea oder S.O.S Difak. Ausstellen wird auch die Firma Ceratizit, die im Bereich Werkzeuge zu den Marktführern gehört. 

Neuheiten in allen Bereichen

Eine auf der MSV traditionell stark präsente Produktkategorie sind Materialien und Komponenten für den Maschinenbau, in der sich zum Beispiel der Stahlhersteller Liberty Ostrava präsentiert. Auf der diesjährigen MSV stellt er seinen eigenen Lösungsansatz für Automation und Digitalisierung unter der Bezeichnung „Stahl 4.0“ vor. Weitere bedeutende Aussteller sind hier Böllhoff, Cloos Praha, der ungarische ISD Dunaferr oder ZKL Bearings CZ. Gut besetzt ist auch die Produktkategorie Verbindungsmaterial mit neuen Firmen wie Kipp CZ, Texim oder der rumänischen Etansari Grafex.

Im Bereich Schweißen wird eine starke Präsenz von Ausstellern mit Robotersystemen erwartet. Die Firma ARC-H präsentiert das innovative Schweißgerät X8 Mig Welder mit der bahnbrechenden Funktion DProcess zum Kombinieren von Schweißprozessen, und fehlen darf natürlich auch nicht Fronius Česká republika.

Neben den Kategorien Kunststoffe, Kautschuk und Verbundwerkstoffe werden auch Aussteller aus den Bereichen Elektronik, Automation und Messtechnik vertreten sein, und vor allem auch Anbieter von Messsystemen und –geräten ihre zahlreiche Neuheiten mitbringen. Etwa die Firma Subter Plus mit ihrem automatischen optischen Qualitätsprüfgerät „Doss Zehn“. Die slowakische Firma Robustech stellt auf der MSV das neue Messsystem für Rohrleitungen TubeInspect P8 des Herstellers Aicon 3D Systems vor. Von den traditionellen Teilnehmern im Bereich Elektronik, Automation und Messtechnik präsentieren sich Firmen wie ABB, Carl Zeiss, DEL, Fanuc Czech, Hexagon Metrology, Mitutoyo, Olympus, PTB Rožnov p. R., Stäubli Systems, TM Technik oder Unis. Neue Aussteller kommen vor allem mit Robotern und Software für den Maschinenbau, darunter die Firmen Agerit, Beckhoff Automation, Conrad Elektronic, Dreamland, Pilz Czech und Space Systems Czech, aber zum Beispiel auch die litauische Gesellschaft „Inovatyviu procesu sprendimai“, die slowakische BBI Int. oder die polnische VS Technology Poland. Nach mehr als zehn Jahren kehren die bedeutenden Firmen Pragolab und ifm electronic auf die Maschinenbaumesse zurück, wobei letztere auch mit ihrer Präsentationsform Aufsehen erregen dürfte: sie wird ihren speziell designten Truck auf dem Messegelände parken. Nicht zu übersehen sein wird auch der Stand der Firma Kuka, die erneut ihre beliebte Attraktion Robocoaster nach Brünn bringt. Dieser Roboter wurde als erster überhaupt für den Betrieb mit „menschlicher Besatzung“ zugelassen und funktioniert ähnlich wie ein Karussell. Außerdem stellt Kuka in Brünn auch die neue Generation seiner meistverkauften Produktreihe KR Quantec vor.

Autor/in:
Redaktion Metall
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