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Duale Lösung von STM für die IIoT-fähige Digitalisierung von Fertigungsprozessen.

Wasserstrahl zur Automatisierung

13.09.2018

Mit Industrie 4.0-integrierten Wasserstrahl-Schneidsystemen in Kombination mit aktiver Applikationsberatung erleichtert STM den Einstieg in eine intelligente, vollautomatisierte Produktion.

EuroBlech 2018

STM-Stand
Halle 12, Stand H126
www.stm.at

Die Digitalisierung stellt Unternehmen in der Fertigung vor enorme Herausforderungen. Viele haben sich das Thema „IIoT“ – Industrial Internet of Things - auf die Fahnen geschrieben, doch fällt der Einstieg in diese neue Welt oft schwer. Grund genug für den österreichischen Wasserstrahl-Spezialisten STM „IIoT“ mit einer Kombination aus Machine-to-Machine-(M2M)-fähigen Hochleistungs-Systemen und ganzheitlicher Applikationsberatung den Einstieg auch für kleine und mittlere Betriebe zu ermöglichen. STM-Anlagen seien bereits seit Jahren M2M-fähig und ermöglichen den Datenaustausch über alle aktuell möglichen Schnittstellen, erklärt der Pongauer Wasserstrahlspezialist. Dafür sorge zum Einen die SmartCut Software, die einen komplexen Datenaustausch mit Arbeitsvorbereitung, CRM- und Prozessleitsystemen ermöglicht. Zum Anderen können die Anlagen an genormte Schnittstellen wie ProfiNET, ProfiBUS, UDP Protokoll oder OPC Server angebunden werden, um sie mit anderen Schneidmaschinen, Bestückungsautomaten oder Robotern zu vernetzen.

Neben der technischen überwindet auch die produktive Flexibilität die Grenzen des bisher Möglichen. Denn mit STM Wasserstrahl-Schneidanlagen können Materialien aller Art ohne Umrüstaufwand vollautomatisch und energieeffizient geschnitten werden – egal, ob als Sonderanfertigung oder in Serie. Zusätzlich haben die Anwendungsingenieure von STM im letzten Jahrzehnt profundes Know-how entwickelt, wie Produktionsdaten in einem mehr oder wenigen offenen Netzwerk ausgetauscht und genutzt werden können. Sie helfen Betreibern von STM Wasserstrahl-Schneidanlagen bei der Frage, wie und welche Daten der Anlagen intelligent verarbeitet werden können. Damit beweise STM nicht nur, wie profitabel das Kaltschneideverfahren sein kann, sondern mache gleichzeitig Change Management zu einer bewältigbaren Aufgabe, erklärt das Unternehmen in einer Firmenmitteilung.

Maschine-zu-Maschine

Nachdem M2M bei STM bereits seit Jahren Standard ist, konzentriert sich das Unternehmen jetzt darauf, seinen Kunden mit einer maßgeschneiderten persönlichen Beratung die Steine auf dem Weg in das „Industrial Internet of Things“ aus dem Weg zu räumen. Anders als bei großen Konzernen seien die Applikations-Ingenieure von STM darauf eingestellt, Kunden bei der Digitalisierung der Fertigung „an die Hand“ zu nehmen und interdisziplinär alle Möglichkeiten in punkto Datenaustausch und intelligente Datenverarbeitung auszuloten. Dazu werden die entscheidenden Parameter auf Basis von Effizienzstudien, Machbarkeits- sowie Kosten-/Nutzenanalysen erhoben, allen involvierten Abteilungen zugänglich gemacht und auf die Anlagenkonfiguration übertragen. So können künftig Faktoren wie Verschleiß, Energie- und Zeitaufwand automatisch antizipiert und optimiert werden. Dazu tragen die stromsparenden Antriebe und Führungen in Leichtbauweise ebenso bei wie energiesparende Komponenten (etwa LED-Beleuchtungen oder eine hocheffiziente Stromversorgung).

Saubere Sache

Aber auch über den Energieaspekt hinaus ist Wasserstrahlschneiden „powered by STM“ eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle und obendrein noch überaus flexible Fertigungstechnik. In punkto Wirtschaftlichkeit überzeugt sie vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad, minimale Werkzeugkosten sowie geringen Materialverlust. Die sonst übliche Nachbearbeitung durch thermische Verformung oder Grate fällt vollständig weg. Der Wartungsbedarf ist ebenfalls gering, Probleme können meist per Fernwartung schnell und kostengünstig gelöst werden. Eine gute Logistik mit kurzen Transportwegen garantiert den reibungslosen Betrieb.

Ökologisch wird Wasserstrahlschneiden durch die Tatsache attraktiv, dass während des Betriebes weder Gase noch Staub entstehen. Das Brauchwasser und Dichtungen können zudem leicht recycelt, Reststoffe fachgerecht getrennt und entsorgt werden. Der Betrieb von STM-Anlagen ist universell: Ohne Umrüstkosten können die verschiedensten Materialien geschnitten werden. Dabei ist Reinwasser- und Abrasivschneiden parallel möglich – unabhängig davon, ob 2-D, 3-D, Rohr- oder Roboterschneiden gewünscht ist.

Die Technologie überzeugt zudem per se durch Präzision, geringe Schnittbreiten und beste Schnittkantenqualität. In einem Arbeitsgang sind beliebig komplexe und filigrane Schnittfolgen möglich  – und zwar ohne Aufhärtungen, Materialspannungen und thermische Veränderungen. Zu diesen Vorzügen der Wasserstrahl-Schneidtechnik kommt noch die Verschleißfestigkeit der Anlagen. Dank der Tatsache, dass STM prinzipiell langfristig verfügbare Serienkomponenten einsetzt, haben die Anlagen quasi unbegrenzte Haltbarkeit und sind nach Bedarf aufrüstbar.

Beratung

Ob und wie Wasserstrahlschneiden im individuellen Fertigungsprozess sinnvoll integriert werden kann, können STM-Spezialisten innerhalb weniger Tage sagen. Und nicht nur das: Bei STM können Interessenten auch testschneiden lassen und Testmaschinen unverbindlich über mehrere Monate mieten. Gebrauchtanlagen und Finanzierungsmodelle machen eine Anschaffung auch bei geringen finanziellen Spielräumen möglich. So wird die produktionstechnische Restrukturierung ein praktikables und risikoarmes Unterfangen.

Autor/in:
Redaktion Metall
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