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Auch für das Elektrodenschweißen bieten TransTig 170 und TransTig 210 vielfältige Funktionen für hervorragende Schweißeigenschaften, wie etwa Anti-Stick, Absenkstrom, die Hot Start Funktion und Puls.

WIG-Schweißen leicht gemacht

03.03.2020

Handschweißen. Die neue „TransTig 170/210“ von Fronius wiegt nur 10 kg und bietet viele Funktionen.

Verschiedene Features ermöglichen komfortables Schweißen auch bei schwer zugänglichen Bauteilen.
Das Bedienkonzept ermöglicht durch Einfachheit und Übersichtlichkeit effizientes Arbeiten.

Die Vorteile des Wolfram Inertgas Schweißens (WIG) sind Sauberkeit und hohe Schweißnahtqualität. Der WIG-Prozess eignet sich für alle Metalle, dünne Bleche, Zwangspositionen und das Wurzelschweißen. Geschweißt werden kann mit oder ohne Zusatzwerkstoff. Von diesen Vorteilen profitieren Anwender zum Beispiel im Anlagen- und Behälterbau, im Rohrleitungsbau aber auch in der Instandhaltung, Montage und Reparatur. Da dort zumeist Edelstahl und Aluminium Verwendung findet, kann der Prozess mit hoher Nahtqualität hinsichtlich Haptik und Optik überzeugen.

Um die Handhabung weiter zu vereinfachen, hat Fronius nun die „TransTig 170/210“ entwickelt. Das kompakte WIG-Handschweißgerät punktet vor allem auch im mobilen Einsatz. Trotz ihrer kleinen Bauweise und weniger als 10 Kilogramm Gewicht verfügen „TransTig 170“ und „TransTig 210“ über alle wichtigen Einstellmöglichkeiten, die sonst nur bei den größeren Profi WIG-Geräten zu finden sind. Bei der Entwicklung wurde das Hauptaugenmerkt darauf gelegt, dass das Schweißgerät die Eingangsspannung bestmöglich verwertet. Das macht die TransTig nicht nur energieeffizient sondern auch zuverlässig: Das kleine WIG-Gerät bietet 40 Prozent Einschaltdauer. Bei maximaler Leistung kann also vier Minuten durchgehend geschweißt werden– das sei laut Hersteller länger als mit vergleichbaren Schweißgeräten.

Zudem bietet die Power Factor Correction (PFC) der TransTig eine hohe Netzspannungstoleranz: Selbst bei 30 Prozent weniger Eingangsspannung können die Geräte weiter ihre volle Leistung abrufen. Obendrein wird mit der PFC die vorhandene Leistung vom Netz so effektiv wie möglich verwendet. Mit dem Fuse Parameter kann der Schweißer am Gerät den maximal aufgenommenen Strom vom Netz einstellen und so an die Gegebenheiten vor Ort anpassen – etwa auf Baustellen, wo bereits viele Geräte in Betrieb sind. Auch bei langen Netzzuleitungen, einer schlechten Netzabsicherung oder unter Generatoren-Betrieb kann das darüber entscheiden, ob der Lichtbogen brennt.

Großer Funktionsumfang

Laut Fronius sei das Schweißverhalten der kompakten TransTig-Geräte so wie es bisher nur größere Geräte konnten. Einerseits bietet TransTig einen vollumfänglichen E-Hand-Betrieb inklusive CEL Mode und vielfältige Funktionen für WIG: Mit einer Punktier-Funktion (TAC) erleichtert das Gerät das Zusammenheften von Bauteilen. Um während des Schweißens den Schweißstab zu wechseln oder einen Heftpunkt zu überschweißen, hat die TransTig nun eine zusätzlich Up- und Down-Slope Funktion für den Absenkstrom. Dieser kann somit in Relation zum Hauptstrom reduziert oder auch erhöht werden. Die Gasnachströmzeit wird dabei entweder manuell eingestellt oder automatisch auf den verwendeten Schweißstrom abgestimmt. Die Touch Hochfrequenz-Zündung erkennt das Berühren des Werkstücks und zündet nach einer vordefinierten Zeit mittels Hochfrequenz punktgenau an der gewünschten Stelle. Das ermöglicht die Verwendung von Brennern ohne Taster oder hilft bei schwer zugänglichen Nahtstellen.

Einfach verpackt

Das Bedienkonzept hat einen einfachen Dreh- und Drückknopf und eine übersichtliche, beleuchtete Funktions-Anzeige. Das leichte Gerät ist dennoch robust: Das Kunststoffgehäuse wurde weit über die Norm hinaus auf seine mechanische Belastbarkeit getestet, ist Spritzwasser-fest und somit auch für den Einsatz unter rauen Bedingungen auf Baustellen oder bei der Montage geeignet. Nach einer einstellbaren Zeitspanne versetzt sich das Gerät automatisch in den Standby-Modus, was den Energieverbrauch reduziert.

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