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Ein intensives und schonendes Ganzkörpertraining im Wasser

02.04.2015

Das Aquaback-Training bietet sich aufgrund der positiven Eigenschaften des Wassers für Rückenschmerzpatienten bestens an. Durch den Wasserwiderstand werden die Bewegungen verlangsamt

Der Zirkel besteht aus zehn Stationen mit fünf festen Geräten und fünf freien Übungen. Zu den festen Geräten zählen Aquadip, Aquarotation, Aquapullpress, Aquaback und das Aquaback-Bike.

Das Training an den Aquaback-Geräten führt zu einer Steigerung der Bewegungskontrolle. Ruckartige und reißende Bewegungen werden vermieden und somit das Verletzungsrisiko reduziert.
Einen weiteren Vorteil des Trainings im Wasser stellt der hydrostatische Druck dar. Er fördert den lymphatischen Rückfluss.Hierdurch können bestehende Ödeme reduziert bzw. deren Entstehung vorgebeugt werden. Der hydrostatische Druck führt zudem zu einer Senkung der Herzfrequenz, was eine ökonomischere Herzarbeit bedeutet. Des Weiteren hat der Auftrieb positive Effekte für das Training im Wasser. Hierdurch ist die Sturz- und Verletzungsgefahr reduziert. Zudem kommt es bei muskuloskelettalen Problemen zu einer Erweiterung der Bewegungs- und Belastungsmöglichkeiten. Durch den Auftrieb werden außerdem die passiven Strukturen geschont. Mit dem Gefühl der Schwerelosigkeit und der Entlastung kann eine psychische und physische Entspannung eintreten.

Die Verbesserung der Kraftfähigkeit stellt einen wichtigen Baustein in der Nachsorge von Rückenpatienten dar. Dieses Training nutzt den Synergieeffekt zwischen Krafttraining an Geräten und den Einfluss der positiven, spezifischen Eigenschaften des Wassers sowie der höheren Beweglichkeit der Zielmuskulatur. Zirkeltraining und -geräte. Das Aquaback–Trainingskonzept bietet mit zehn Stationen bestehend aus fünf Geräten und fünf freien Übungen mit Aquahantel und Poolnudeln ein komplexes, gelenkschonendes Training für Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Vier der Geräte arbeiten nach der Aquahydraulik-Technik. Hierbei ermöglicht ein spezieller Zylinder durch das Pressen von angesaugtem Wasser durch eine in der Größe verstellbare Öffnung eine stufenartige Regulierung des Widerstands und somit eine individuell einstellbare Intensität des Trainings. Zudem verhindert der Zylinder durch den Wasserdruck ruckartige Bewegungen. Der Widerstand muss in beide Bewegungsrichtungen überwunden werden. Der Kurs wird von dem geschulten Aquaback-Team angeleitet. Die abwechslungsreichen Geräte trainieren alle wichtigen „Problemzonen“, und man spürt durch das Wasser die Belastung nicht so stark, trotzdem ist das Training effizient. Der Aquaback trainiert also die gerade Bauchmuskulatur und die Rückenstrecker. Der Aquapullpress fordert die Brust- und obere Rückenmuskulatur. Das Aquarotation stärkt die schrägen Bauchmuskeln und Rückenrotatoren. Auf dem Aquadip werden die Armstreck- und Armbeugemuskeln sowie die Schulterblattmuskulatur trainiert. Am Aquaback-Bike wird das Bindegewebe an den Beinen gestrafft und die Kondition verbessert. Gut für alle Menschen, die Probleme mit dem Rücken und den Gelenken haben und eine stützende Muskulatur deshalb besonders nötig hätten. Den Grund für die wachsende Beliebtheit des Zirkeltrainings kennt der Sportwissenschafter und Entwickler Dr. Uwe Schlünz zur Genüge. „Die Abwechslung an den Unterwassergeräten und die musikalische Begleitung des Zirkeltrainings kommen bei Sportbegeisterten einfach gut an. Der positive Nebeneffekt: Die verschiedenen Geräte sorgen dafür, dass jeder Muskel des Körpers trainiert wird – das perfekte Ganzkörpertraining für jedermann!“ 

Entwicklung und Umsetzung. Die Komponente Kraft konnte lange Zeit nur unzureichend im Wasser trainiert werden. Dieses Problem löst der Gerätezirkel mit der Aquahydraulik-Technik von Dr. Uwe Schlünz, welcher von der Firma Aquaback GmbH technisch umgesetzt wurde. Ein spezieller Zylinder ermöglicht dabei, den Widerstand stufenartig zu regulieren und somit ein individuell einstellbares Training für unterschiedliche Kraftniveaus. Ergänzend zu den Kraftgeräten wurde 2010 ein Liegebike entwickelt. Diese Kraftgeräte wurden nun mit anderen Gerätschaften und Kleingeräten zum Aquaback-Zirkel kombiniert – ein Zirkeltraining im Wasser.Die Kursdauer beträgt in der Regel 45 Minuten. Die Kursstunde beginnt mit einer dreiminütigen Ganzkörper-Erwärmung mit oder ohne Aquahanteln. Anschließend absolviert der Aquaback-Teilnehmer die insgesamt zehn Stationen des Zirkels. Die optimale Wassertiefe für Aquaback-Kurse liegt zwischen 1,20 m und 1,40 m, die ideale Wassertemperatur im Bereich von 29°C bis 34°C. In den Inhouse-Schulungen werden alle Trainer zum Aquaback-Instructor in 10 UE ausgebildet, um eine optimale Kundenbindung zu erzielen“, so Dr. Uwe Schlünz, Inhaber und Entwickler von Aquaback. www.aquaback.de 

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