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Das Smart Bathroom Cabinet von Axent bietet neue Möglichkeiten für die Badeinrichtung.

Auszeichnung für Innovation und Nachhaltigkeit

11.06.2018

Vom smarten Badezimmer bis zum diamantbestückten Fräswerkzeug: Die Preisträger des German Innovation Award wurden in Berlin geehrt.

 

Ebenfalls mit Gold ausgezeichnet wurde das Leuco p-Werkzeugsystem.
Durch das innovative Q-Fin-Verfahren wird der bislang absolut notwendige Zwischenschliff überflüssig.

Mit dem German Innovation Award hat der deutsche Rat für Formgebung Produktinnovationen mit „Effekt" gesucht. 650 Einreichungen haben sich beworben, darunter waren Branchenriesen genauso wie Hidden Champions und Start-ups. Sie alle haben eines gemeinsam: Eine Lösung, eine Detailinnovation oder einen Service, die Mehrwehrt schaffen.

Prämiert werden Innovationen, die nachhaltig Wirkung zeigen und nachweislich einen Mehrwert für den Nutzer generieren. Auch wenn es um Details einer Gesamtlösung geht, im Fokus stehen die Nutzerzentrierung und damit der Mensch selbst. „Das gelingt besonders gut, wenn der spätere Nutzer in die Produkt- und Designentwicklung involviert ist“, erläutert Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung. „Viele Unternehmen haben dies erkannt und setzen auf spezielle Methoden, die den Nutzer in den Entwicklungsprozess integrieren, um ein optimales Produkt zu kreieren, das sich genau aus diesem Grund im Markt zu behaupten und vom Wettbewerb abzuheben versteht.“

Verschiedene Kategorien

Vergeben wird der German Innovation Award in den zwei Wettbewerbsklassen: „Excellence in Business to Consumer“ und „Excellence in Business to Business“. Darüber hinaus wurde ein Gewinner in der Zusatzkategorie „Design Thinking“ gekürt. In insgesamt 40 Kategorien konnte die Jury die Auszeichnungen „Gold“, „Winner“ und „Special Mention“ vergeben. Die Produkte reichen dabei vom bionischen Handschuh über Reinigungstechnologien, Fasern für den 3D-Druck, E-Auto-Ladestation und Kaffee-Limonade bis hin zur IoT-Plattform.

Die Bewertung

Die Bewertungskriterien des German Innovation Award umfassen Themen wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Die Innovationsstrategie sollte Aspekte wie soziale, ökologische, ökonomische Nachhaltigkeit und den Energie- und Ressourceneinsatz berücksichtigen. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte spielen eine entscheidende Rolle im Jurierungsprozess. Über die Gewinner hat eine hochkarätig besetzte Jury entschieden – darunter Physiker, Patentberater, Informatiker, Finanzierungsspezialisten, Produktdesigner, Technologie-Historiker und Marketeers.

Die Preisträger

34 Produktinnovationen wurden mit der Gold-Auszeichnung gekürt. Darunter war auch das Smart Bathroom Cabinet von Axent in der Wettbewerbsklasse „Excellence in Business to Consumer“: Der Badezimmerschrank agiert interaktiv mit dem Nutzer. Er beinhaltet unter anderem eine per Sensor gesteuerte Armatur, eine temperaturkontrollierte Aufbewahrung für Kosmetik und einen Spiegel, der differenzierte Lichtsituationen erlaubt, die Haut des Benutzers erkennt und sogar Gesundheitstipps  gibt.

Ebenfalls mit Gold ausgezeichnet wurde das Leuco p-Werkzeugsystem in der Wettbewerbsklasse „Excellence in Business to Business“. Bei den Werkzeugen des Leuco-p-Systems sind die diamantbestückten Schneiden mit einem Achswinkel von ≥ 55° angeordnet und der Keilwinkel wird stark reduziert. Die Effekte sind lange Standwege, Schnittqualität und neue Prozessfolgen in der Holz- und Kunststoffbearbeitung, die vorher nicht möglich waren. Als „Winner“ wurde auch das Leuco nn-System gekürt.

In der Wettbewerbsklasse „Excellence in Business to Business“ erhielt auch die Spezialschleifmaschine Q-Fin von Otto Martin Maschinenbau den goldenen German Innovation Award. Q-Fin revolutioniert den Holzfensterbau: durch feines Querkappen werden die längs orientierten Holzfasern mikroskopisch klein rechtwinklig angeschnitten - in einer Definiertheit, die mit den bisherigen Methoden nicht zu erreichen ist. Bei anschließendem Auftragen wasserbasierter Lacke bleiben die Flächen glatt. Damit entfällt an mit Q-Fin vorbereiteten Flächen der Zwischenschliff nahezu vollständig und führt zu beträchtlichen Herstellkostensenkungen.

Viele Produktinnovationen erhielten die Auszeichnung „Winner“. Darunter fielen das Tip-On Blumotion-System von Blum, die Verbindungstechnologie Pazel Snap, der Türdämpfer ActiveStop von Gaze, ein Raumverkleidungssystem von der Adrian Eichhorn Holzwerkstätte für den kleinen Saal der Hamburger Elbphilharmonie, ein Wandsekretär Twofold von Müller Möbelwerkstätten und der Mineralwerkstoff Miraklon von Hasenkopf. (German Design Council/red)

www.german-design-council.de, www.german-innovation-award.de

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