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Liebherr bietet ein breites Sortiment an Weinkühlschränken.

Einbaugeräte mit Köpfchen

16.09.2019

Zu einer Küche aus Meisterhand gehören auch Einbaugeräte, die den Ansprüchen der Kunden gerecht werden. Das Tischler Journal stellt einige mit den neuesten Kniffen vor.  

Die Einbaugeräteserie 7000 von Miele verfügt über die neuesten technischen und digitalen Raffinessen.
Schlaue Kochfelder – wie jenes hier von AEG – ­messen die Temperatur des Essens.

Herd ist nicht gleich Herd. Dabei lohnt es sich sich für den Kunden, bei der Auswahl auf mehr als nur den Preis zu achten: Es kommt auch da­rauf an, wie häufig die Geräte genutzt werden, welche Bedienungsart gewünscht ist oder welche Funktionen die Geräte überhaupt erfüllen sollen. 
Natürlich informiert sich der Kunde bestenfalls selbst über die neuesten Trends, es kann aber auch nicht schaden, wenn man abseits der tischlerischen Kompetenz auch noch mit dem Wissen um die neuesten Elektro-Küchengeräte punkten kann. Gerade in diesem Bereich hat sich in den letzten Jahren rasant viel getan – das Stichwort Smart Home ist bei den Herstellern in aller Munde. Auch wenn derzeit noch die wenigsten Hobbyköche ihren Herd mit dem Smartphone steuern möchten – die technischen Möglichkeiten sind im Großteil der Geräte bereits mit verbaut. Bei der Wahl der Geräte sollte man auch auf die Bedienvorlieben achten, denn nicht jeder möchte seinen Herd via Touch-Display bedienen. Auf Qualität zu setzen, ist aber in keinem Fall falsch. Der Name Miele steht dabei ganz oben auf der Liste. Erst im Mai launchte der deutsche Hersteller seine neue Einbaugeräteserie 7000: Ob man nun sein Gargut via App beobachten oder gar das Überkochen von Speisen verhindern möchte – die neuen Geräte können einiges. Der Backofen „ahnt“ sogar, was als nächstes kommt: Bei Annäherung schaltet er zum Beispiel die Garraumbeleuchtung ein oder beendet den Signalton am Ende eine Garvorgangs automatisch. Auf welche Szenarien das Gerät reagieren soll, kann der Nutzer in diesem Fall selber festlegen. „MotionReact“ nennt sich die Anwendung, die bei sämtlichen Einbaugeräten von Miele integriert ist. Zusätzlichen Platz könnte der Tischler auch für eine Wärme- und Vakuumierschublade einplanen. 

Modulare Systeme 

Nach dem Baukastenprinzip bietet Kühlspezialist Liebherr einige Einbaukühlschränke an – ganz wie es die Integration in ein modernes Küchenumfeld erfordert. Unter dem Namen Liebherr-FrischeCenter werden Einzelgeräte mit den unterschiedlichsten Funktionalitäten zu einer modularen Einheit zusammengestellt. Je nach Kundenwunsch und Größe der Küche ergeben sich somit unzählige Möglichkeiten bei der passgenauen Küchenplanung. Für ein extra­vagantes Design steht Liebherrs Monolith-Reihe. Der Anwender kann die im Serviceprogramm integrierten Lebensmittelinformationen, Rezepte oder Einkaufslisten nutzen und auch von unterwegs Einstellungen am Gerät vornehmen. Der Hersteller ist schon länger für seine BioFresh-Technologie bekannt, welche die Waren deutlich länger frisch hält. 

Dampf machen

Mehr als nur heiße Luft erzeugt der SteamPro-Multidampfgarer der Marke AEG: Mit Heißluft, Dampf und einer Kombi-Funktion lassen sich alle möglichen Gerichte zaubern. Ein Berührungssensor misst dabei die Temperatur des Gargutes und sendet die Daten auf das Display. Eine weitere, besonders raffinierte Funktion, die auch andere Herde in der höheren Preisklasse heutzutage bieten, ist die Integration eines Feuchtigkeitssensors. Dieser misst die genaue Menge an Dampf, der für die Zubereitung der Speisen notwendig ist. Selbst Kochfelder wissen mittlerweile über die Temperatur des Essens Bescheid – auch hier misst ein kabelloser Lebensmittelsensor die Grade. Ein Steak perfekt „medium“ zu braten, gelingt damit auch einem weniger geübten Koch. „Sous-vide“ ist ein weiteres Stichwort, wenn es um die ausgeklügelte Ausstattung einiger Kochfelder heutzutage geht. Bei dieser Kochmethode gart Fleisch über mehrere Stunden hinweg niedrig temperiert, wodurch es besonders zart und schmackhaft wird. Auch dafür gibt es einen Sensor, der die Temperaturen permanent misst und die notwendigen Hitzeeinstellungen an das Kochfeld weiterleitet. Ebenso werden Wasser­temperaturen präzise gemessen und beibehalten. 

Designorientiert

Puristisch und minimalistisch ist auch das Design der Kochgeräteserie Vario 200 von Gaggenau. Unverkennbares Merkmal der High-End-Marke ist ein Bedienknopf mit schwarzer Oberfläche aus anodisiertem Aluminium. Die Serie beinhaltet neben Gaskochfeldern, Gas-Woks und Flex-Induktionskochfeldern auch Spezialgeräte wie einen Teppanyaki-Grill, die sich nach den Vorlieben des Kunden personalisieren lassen. Teil der Serie ist auch ein besonders großes Vollflächen-Induktionskochfeld mit einer Oberfläche von wahlweise 80 oder 90 Zentimetern, wo bis zu sechs Pfannen gleichzeitig Platz finden.

Autor/in:
Vera Bauer
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