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Joka unterstützt die Fachhändler mit derzeit acht Schauräumen (im Bild jener in Schwanenstadt) als erweiterte Ausstellungsfläche.

Fokus auf Fachhandel

17.12.2018

Joka beendet seine Zusammenarbeit mit Kika/Leiner und will künftig stärker mit kleinen und mittleren Möbelhäusern, Tischlern und Raumausstattern zusammenarbeiten.

Der oberösterreichische Polstermöbel- und Bettenhersteller Joka beendet seine Zusammenarbeit mit Kika/Leiner. Einer der Gründe dafür sei die kolportierte Forderung der Möbelhauskette an Lieferanten, für das Jahr 2018 nachträgliche Rabatte in Höhe von fünf Prozent zu gewähren, sagt Johann Kapsamer, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens.

Laut den Berichten verschiedener Tageszeitungen seien auch die Umsätze mit der Möbelhandelsgruppe seit Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Obwohl Joka ein Leiner-Lieferant der ersten Stunde war und sich dessen Finanzsituation zuletzt wieder verbessert habe, sehe man in einer weiteren Zusammenarbeit kein Erfolg versprechendes Konzept mehr.

Schauräume als erweiterte Ausstellungsfläche

In Zukunft will sich Joka laut Kapsamer stärker auf den Fachhandel konzentrieren. Dazu gehören mittlere und klein strukturierte Möbelhäuser, Tischler, Tapezierer, Raumausstatter und Objekteinrichter. Diese unterstützt der Hersteller mit derzeit acht Schauräumen als erweiterte Ausstellungsfläche: Neben Schwanenstadt gibt es auch zwei in Wien und je einen in Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck und Lauterach. Zudem will man über die Akquise von weiteren Fachhändlern im Ausland den Exportanteil von 15 auf 20 Prozent steigern.

Joka setzt nach eigenen Angaben pro Jahr rund 17,5 Mio. Euro um und beschäftigt mit seiner Produktion in Schwanenstadt 130 Mitarbeiter. www.joka.at

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