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Kapo Möbelwerkstätten sind wieder insolvent

05.08.2019

Das Pöllauer Unternehmen, bekannt für die Marke „NWW Neue Wiener Werkstätte“, konnte die zweite Quote des Sanierungsplanes nicht bezahlen.

Die Kapo Möbelwerkstätten GmbH aus Pöllau bei Hartberg (Steiermark) ist erneut insolvent – Mitte Juli wurde am Landesgericht Graz aufgrund eines Eigenantrages ein Konkursverfahren  eröffnet, berichten die Gläubigerschutzverbände KSV1870, Creditreform und AKV.

Das Unternehmen geht auf die in den 1920er Jahren gegründete Tischlerei zurück. 1989 wurde das Möbelwerk errichtet, 2004 wurden die Möbel- und die Fensterproduktion in eigene Gesellschaften aufgeteilt. Kapo Möbelwerkstätten produziert unter anderem hochwertige Möbel unter der Marke „NWW  Neue Wiener Werkstätte“. Bereits im vergangenen Jahr war ein Insolvenzverfahren gegen das Unternehmen anhängig. Im Juni wäre die zweite Quote des damals beschlossenen Sanierungsplanes fällig gewesen. Diese konnte jedoch aufgrund der angespannten Liquiditätssituation nicht mehr aufgebracht werden.

Bereits im Juni hat die Kapo Holding Insolvenz angemeldet – von dieser konnten nun keine finanziellen Mittel an das Tochterunternehmen mehr zur Verfügung gestellt werden. Der Betrieb soll fortgeführt werden, die Finanzierung ist allerdings noch zu klären.

Die Kapo Fenster und Türen GmbH ist von der Insolvenz nicht betroffen. (red)

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