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Konjunktur: Wie´s läuft, so läuft´s

10.07.2018

Wie entwickelt sich die Auftragslage in den nächsten Monaten? Laut der aktuellen Konjunkturbeobachtung hat die große Mehrheit der heimischen Tischlereien diesbezüglich eine klare Meinung.

Der Optimismus hat im Vergleich zum Vorquartal leicht abgenommen.

Die KMU-Forschung Austria veröffentlicht zum Ende jedes Quartals einen Rückblick auf die Wirtschaftsentwicklung in den vergangenen Monaten und einen Ausblick mit den Erwartungen der Branche für das nächste Quartal.  Die Bilanz für das erste Quartal 2018 fällt für die heimischen Tischlereien – befragt wurden 177 Betriebe mit 2274 Beschäftigten – tendenziell positiv aus. 21 Prozent der Firmen meldeten eine Steigerung bei den Auftragseingängen um durchschnittlich elf Prozent, bei 64 Prozent der Betriebe lagen die Aufträge auf Vorjahresniveau, 15 Prozent hatten Rückgänge um durchschnittlich 16,9 Prozent zu verzeichnen. Macht insgesamt ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2017.

Stimmungsbarometer

Im zweiten Quartal hat sich das Stimmungsbarometer zwar branchenübergreifend (minus vier Prozent) etwas verschlechtert, es liegt aber in Summe immer noch wesentlich besser als etwa noch vor zwei Jahren. Insgesamt beurteilten 36 Prozent aller Betriebe die Geschäftlage mit „gut“, 56 Prozent mit „saisonüblich“ und acht Prozent mit „schlecht“.

Prognose: Es bleibt, wie es ist

Für das nächste Quartal sind die Befragten Unternehmer diesmal mit klarer Mehrheit der Meinung, dass die Auftragslage weiterhin so bleibt wie sie ist. Gleich 80 Prozent der Betrieb erwarten hier keine Veränderungen, 17 Prozent hoffen auf eine Steigerung, drei Prozent rechnen mit Rückgängen. Auch in Sachen Personalplanung ist die Stimmung ähnlich: 81 Prozent der Firmen rechnen, den Mitarbeiterstand konstant halten zu können, 18 Prozent wollen in den kommenden drei Monaten die Anzahl der Beschäftigten erhöhen, ein Prozent wird Mitarbeiter abbauen. Im Branchendurchschnitt ergibt sich daraus eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 4,3 Prozent. (red/kmu forschung austria)

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