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Kontaktbörse

17.07.2019

Beziehungen sind Wurzeln.

Die Buchhandlungen sind voll von Beziehungsratgebern. In den Sozialen Medien werden unsere Likes aufgelistet, und Partner-Suchportale versprechen Algorithmen-gesteuertes Glück. Die Gründe für diesen Boom werden klar, wenn man die Spannungsverhältnisse unseres Lebens sieht: Alltag mit Zeitnot und Dauerdruck, Informationsfluten und Zukunftsängste. Das alles verändert uns und unsere Lebensbedingungen ständig. Deshalb sind auch unsere Beziehungen niemals starr, sondern einem ständigen Wandel unterworfen. Wohl dem, der zwischen einem Erstkontakt zu einem möglichen Kunden und einer echten Beziehungspflege zu unterscheiden weiß.
Guter Kontakt beginnt bei einem guten Kontakt zu uns selbst. Kontakt erfordert immer Aufmerksamkeit und Achtsamkeit – und beides müssen wir zuerst im Umgang mit uns selbst entdecken und pflegen. Nur wenn ich mir selbst und meiner Situation genügend Aufmerksamkeit schenke, kann ich auch zu anderen aufmerksam in Kontakt treten.
Sie können (und müssen) entscheiden …
• ob Sie und Ihr Team überhaupt noch Kapazitäten haben für neue Kontakte, die Sie in der Folge auch halten und gut pflegen können
• wie viel (Zeit-)Budget Sie in die Kontakt- und weiterführende Beziehungsarbeit investieren können und wollen (es ist meistens viel zu wenig!)
• auf welchen Wegen und Kanälen Sie in Beziehung treten und bleiben wollen. Beziehungen sind nicht nur (Verkaufs-)Instrumente, sondern Bausteine unserer Entwicklung.

Frische und neue Kontakte sind meistens anregend, Erfolg versprechend und eine gute Gelegenheit, sich selbst im besten Licht erscheinen zu lassen (deshalb sind wir ja so scharf darauf); wirklich wertvolle Beziehungen aber leben davon, dass wir auch in Kontakt bleiben.
Früher hat man diese Art von Beziehungsarbeit im Vertrieb „Stammkundenpflege“ genannt. Denn diese Kunden haben einen festen Stamm gebildet, „Verzweigungen“ zu anderen Menschen gebildet, das Unternehmen in Vertrauen verwurzelt und Stabilität und Wachstum gebracht. 
Wenn wir heute überall von den „disruptiven Erscheinungen der Zukunft“ hören, die angeblich alles Bisherige mit seinen Wurzeln ausreißen werden, sollten wir über den Wert und die Intensität unserer Beziehungen nachdenken: Es werden wohl nur unsere bestgepflegten Beziehungen die kommenden Tsunamis überstehen ... In unserer „Kontaktbörse“ aber müssen wir die gewünschten Beziehungen hoch bewerten und in sie das Wertvollste investieren, das wir haben: Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und Zeit.

Autor/in:
Harald Jeschke

Harald Jeschke ist geschäftsführender Gesellschafter der softnomics marketing-kommunikation kg in Leon­ding.

softnomics kg, 4052 Ansfelden, Haider Straße 21, Tel.: +43 (0)732/797310,
E-Mail: h.jeschke@softnomics.at,
www.softnomics.at

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