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Österreichische Möbelindustrie sieht sich im Aufwind

14.02.2018

Für die ersten drei Quartale 2017 melden die Unternehmen der Möbelindustrie stabile Werte mit einem sanften Umsatzplus von 0,7 Prozent und 1,67 Mrd. Euro Gesamtergebnis. 40 Prozent der Möbel gingen ins Ausland.

Rund 40 Prozent der in den ersten neun Monaten 2017 produzierten Stücke der heimischen Möbelindustrie gingen ins Ausland.

Die Möbelbranche durchlebt bewegte Zeiten. Das zeigt sich auch darin, dass die Entwicklung im vergangenen Jahre keineswegs geradlinig verlaufen ist. Nach einem durchwachsenen zweiten Quartal zog die Branche von Juli bis September 2017 ordentlich an und steigerte die Produktion in dem Zeitraum um 9,2 Prozent. Insgesamt liegt das Ergebnis der ersten drei Quartale 2017 bei 1,67 Mrd. Euro und damit 0,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch für das Gesamtjahres-Ergebnis geht man deshalb von einem stabilen Wert aus.

Eine ähnliche Entwicklung sei zeitgleich in Deutschland  zu beobachten gewesen, heißt es in einer Aussendung der Österreichischen Möbelindustrie. Das ist auch aufgrund der Bedeutung des Exports für die industriellen Hersteller wichtig: Rund 40 Prozent der in den ersten neun Monaten 2017 produzierten Möbel gingen ins Ausland. „Auf den internationalen Märkten kann die Österreichische Möbelindustrie durchaus als Schwergewicht betitelt werden“, sagt Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. Die heimischen Hersteller hätten international einen hohen Stellenwert, ‚made in Austria’ gelte vielerorts als Label für Wertbeständigkeit und als Gütezeichen für exklusive Produkte, so Emprechtinger.

In den ersten drei Quartalen 2017 lieferte die Österreichische Möbelindustrie Waren im Wert von 342,6 Mio. Euro nach Deutschland – macht ein Plus von 5,0 %. Im Gegenzug gingen die Einfuhren aus Deutschland um 4,5 % zurück.

Ladenmöbel und Wohnmöbel aus Holz liegen vorn

Bei den Produktionszahlen liegen im Zeitraum Jänner bis September 2017 die Ladenmöbel mit einem Plus von 19,5 Prozent an erster Stelle. Auch der Bereich Wohnmöbel aus Holz verzeichnete mit plus 5,5 Prozent ein gutes Ergebnis. Sitzmöbel und Teile dafür hatten mit einem Minus von 0,8 Prozent leichte Rückgänge zu verzeichnen, ebenso wie die Büromöbel (–1,5), Matratzen (–2,0) und Küchenmöbel (-2,3).

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