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Sturschädel vs. Pfiffig

09.07.2018

glosse Meister Sturschädel und Meister Pfiffig im Variantendschungel der Flexibilität.

Meister Sturschädel:

Worüber man jahrelange Diskussionen führen kann, zeigt wieder einmal die hohe Politik. Dabei jagt bei der Konkurrenz eine „vielversprechende“ Idee die andere. Dabei gibt es Varianten, die einem die Haare gerade so zu Berge stehen lassen. Kurze und lange Wochen, Vier-Tage-Woche, 60-Stunden-Woche, und was weiß der Teufel noch alles. Ich werde doch als Chef meines Unternehmens Herr der Lage sein und ganz einfach vorgeben, welche Wochenarbeitszeit in meinem Betrieb die idealste ist, was soll denn diese ganze Flexibilisierung? Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht und seine eigene Vorliebe in Sachen Arbeitszeitregelung  kreiert?

Meister Pfiffig:

Der wichtigste Erfolgsfaktors eines Unternehmens sind seine Mitarbeitenden. Die richtigen Leute zu haben, sie richtig einzusetzen, ihre Fähigkeiten richtig einzuschätzen – das ist die Basis jedes business­orientierten Personalmanagements. Ganz egal, welches System eines Unternehmens man sich anschaut und egal, welches verschiedenartige Säulenmodell man als das geeignetste empfindet. Fakt ist, dass dabei die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen wichtigen Pfeiler des Unternehmens bilden. Wenn auch die Suche nach geeignetem Fachpersonal nicht leichter wird, und wenn auch verschiedene Faktoren der jeweiligen Lebensplanung eine wesentliche Rolle für die Mitarbeiter spielen, wird eine gemeinsame, von allen mitgetragene Lösung der Wochen- oder Monatsarbeitszeit zu finden sein. 

Schon lange gibt es Unternehmen, die weit ab der gesetzlich geregelten oder vorgeschriebenen Arbeitszeit ihr ganz auf sich alleine abgestimmtes Modell gefunden haben. Für mich gibt es ganz einfach nicht „das geeignete Modell für alle“. Einen wesentlichen Punkt der Personalpolitik muss ganz einfach die Zufriedenheit aller Beteiligten ausmachen, und diese wird wohl auch gemeinsam gefunden werden können.

Ganz bewusst will ich nicht auf die Zwölf-Stunden-Regelung eingehen, da ich fest davon überzeugt bin, dass es abhängig von der Größe und vielleicht auch von der Region des Unternehmens ganz viele Varianten einer Arbeitszeitregelung geben kann. 

Die kann von einer Vier-Tages-Woche über ein längeres Stundenkonto bis hin zur saisonal strukturierten Arbeitszeit gehen. Klar ist natürlich, dass gearbeitet werden muss, wenn Arbeit anfällt, das wissen aber motivierte Arbeitnehmer schon lange selbst am besten.

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter beeinflusst die Effizienz der Arbeitszeit inklusive der vom Biorhythmus geprägten Phasen mit den altersbedingten Vorlieben.

Gemeinsame Ziele erreicht man, wenn alle am gleichen Strick und natürlich auch in die gleiche Richtung ziehen. 

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