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Sturschädel vs. Pfiffig

12.11.2018

Meister Sturschädel und Meister Pfiffig fragen sich: mit Bleistift oder Computer?

Meister Sturschädel: 

Dass die Planung einer Einrichtung einen nicht unwesentlichen Aufwand und natürlich auch immense Kosten verursachen, wird wohl jedermann/-frau klar sein, dass diese auch die wenigsten bezahlen wollen, leider auch. 
Bei mir muss die Planung effizient und schnell sein, am besten eine Besprechung mit den Kunden und fertig. Dazu kommt noch, dass sowieso die wenigsten Laien mit einem Plan etwas anfangen können oder sie daraus genauere Vorstellungen ablesen könnten. Der ganz Computerzirkus kostet von Anschaffungskosten bis zum Ausführenden Geld und Nerven, und „Bilderschauen“ kann man in jedem Katalog – von denen es ja jede Menge gibt.

Meister Pfiffig:

Die Präsentation beim Kunden ist wohl der wichtigste Verkaufsfaktor in der heutigen Zeit. Wie man das bewerkstelligt, liegt einzig und allein beim Unternehmer. Geht man jedoch vom Begriff des Handwerkers aus, dann wird uns wohl schnell klar, dass auch die alte, mit wenigen Strichen und etwas Farbelementen versehene Handskizze der Hit unserer heutigen Zeit sein kann. 
Ganz sicher sind noch nicht alle Kunden im Computerzeitalter angekommen und schätzen das Können des Handwerkers in all seinen Facetten und Teilbereichen.
Natürlich kann in der Folge eine tolle 3D-Grafik State of the Art sein, und natürlich will der Kunde etwas zum Schauen haben. Und klar ist auch, dass die bild­liche Darstellung nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet sein muss, um etwaige Spielräume für spätere Preisverhandlungen offenzuhalten. 
Ich persönlich glaube jedoch, dass viele Kunden in unserer digitalisierten und schnelllebigen Zeit es ganz einfach enorm schätzen, wenn es uns gelingt, mit „Kommunikationsskizzen“ unsere Argumente und die Vorstellungen auf ein Stück Papier zu bringen, eben als Demonstration handwerklichen Könnens. Wie und auf welche Weise es uns gelingt, die Kunden für uns zu begeistern, kann ja recht vielfältig und variantenreich sein, die Art und Weise liegt ganz allein bei uns Handwerkern. Dass auch alle computergestützten Varianten und Möglichkeiten 
präsentiert werden, bringt wohl auch das virtuelle Angebot mit sich. Viele Handwerker beschäftigen sich intensiv mit dieser 
Materie und sollen es auch. Wie heißt es so treffend: Das eine schließt das andere nicht aus.

Autor/in:
Michael Fischler
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