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Sturschädel vs. Pfiffig

10.10.2019

Meister Sturschädel und Meister Pfiffig über Teambuilding-Modalitäten.

Meister Sturschädel:
Wie immer man auch eine betriebsinterne Fete bezeichnen möchte, es bleibt dann doch beim traditionellen Betriebsausflug. Man darf dabei nur nicht den Fehler machen, alles bis ins letzte Detail zu planen. Vieles ergibt sich, und die Mitarbeiter sind stolz, noch selbst etwas eingebracht zu haben. Für mich sind und bleiben solche Events ganz einfach notwendige Übel, welche zum betrieblichen Jahreskalender dazugehören. Man kann ja nicht aus der Rolle fallen, wenn auch meistens das Ende „außer Spesen nichts gewesen“ lautet. Gute Miene zu diesem Spiel, es geht alles vorüber.

Meister Pfiffig:
Einflussfaktoren, die uns helfen, unser Mitarbeiterteam eben zu einem Team zu formen, gibt es genügend, ebenso auch die dazu passenden Ideen. Betriebsausflug, Teamtraining, Firmenfeiern und vieles andere mehr sind solche Variationsmöglichkeiten, um diesen etwas neuzeitlichen Begriff „Teambuilding“ etwas couragierter zu betrachten und daran mit modernen, vielleicht auch neuen Themen und Inhalten heranzugehen.
Jeder Beitrag, der hilft, unser Team zu stärken und unsere betriebliche Kommunikation zu verbessern und dadurch auch die Teamfähigkeit zu intensivieren, fördert die Teamentwicklung.
Es muss dabei ganz klar sein, was man erreichen will. Jeder noch so schön gemeinte Vorschlag, der ohne Hintergrund veranstaltet wird, bringt eigentlich nicht viel mehr als Kosten.
Hier Varianten aufzulisten und diverse Vorschläge für einen funktionierenden und nachhaltigen Betriebsevent anzuführen, wäre wohl nicht zielführend. Abhängigkeiten gibt es von Firmengröße, Struktur, Lage des Unternehmens, diversen anderen Rahmenbedingungen und natürlich auch von den Wünschen der Mitarbeiter – um nur einige aufzuzählen. Ganz tolle Ausflüge gibt es, wenn es gelingt, betriebliche Weiterbildung und entsprechende Feierlichkeiten zu verbinden, welche natürlich der Alters- und Mitarbeiterstruktur angepasst sein müssen – also eine Kombination aus Bildung, Spaß und natürlich auch der Kulinarik.
Klar muss sein, dass ein gewisser Kompetenzzuwachs dazugehört, welcher natürlich auch etwas weiträumiger gesehen werden darf. Als einen weiteren, wichtigen Effekt darf auch der Dank an die Belegschaft gesehen werden, was ja eigentlich ohne Weiteres der Anstoß für eine solche teambildende Maßnahme sein darf. 
Dazu gehört wieder einmal ein gefühlvolles unternehmerisches Händchen, das nötige Miteinander und das Quäntchen Glück des Tüchtigen – so wie eigentlich immer bei betriebsspezifischen Planungen.

Autor/in:
Michael Fischler
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