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Meisterstück von Manuel Krammer aus Niederösterreich - Foto: Rudolf AignerFoto: Rudolf Aigner.Meisterstück von Robert Peherstorfer aus Oberösterreich. Foto: Rudolf Aigner.Foto: Rudolf Aigner.Foto: Rudolf Aigner.Meisterstück von Martin Lackner aus Niederösterreich. Foto: Rudolf Aigner.Foto: Rudolf Aigner.

Von Meisterhand

03.11.2014

Im Holz- und Werkzeugmuseum Lignorama in Riedau in Oberösterreich fand am 17. Oktober wieder die große Preisverleihung der besten Tischler-Meisterstücke 2014 statt. 

Das Siegermöbel ist ein vom Niederösterreicher Manuel Krammer gefertigter Raumteiler. Der aus Eiche bestehende Innenkorpus scheint zu schweben: Er wird von einem Glasrahmen gehalten. Der in Bronze-Metallic gestaltete Außenrahmen verleiht dem Möbel seine markante Erscheinung. Die Pyramiden der Oberfläche laufen um die Kanten weiter. Krammer absolvierte den Meisterlehrgang am Wifi Wien.
Den zweiten Rang belegte Robert Pehers­torfer aus Oberösterreich mit seiner „Anrichte 3:1“. Der Eichenkorpus verjüngt sich mit einer geschwungenen Fase auf den Durchmesser des Korpus aus eloxiertem Stahl. Peherstorfer ist Absolvent der HTBLA Hallstatt. Auf den dritten Platz reihte die Fachjury den elegant geschwungenen Schreibtisch aus amerkanischer Nuss und Rotbuche von Martin Lackner aus Niederösterreich. Die Formteile des Möbels sind aus jeweils einem Stück vakuumgepresst, was dem Tisch ein stimmiges Erscheinungsbild verleiht. 
Lackner besuchte wie Krammer den Meisterlehrgang am Wifi Wien. Die Preisträger erhielten Geldpreise im Gesamtwert von 1800 Euro, die der Riedauer Werkzeughersteller Leitz zur Verfügung stellte. 
Als Publikumspreis wurde der Tischfußballtisch oder „Wuzzler“ mit dem klingenden Namen „Gioco al Designo – Spiel des Designs“ des Salzburgers Maximilian Gansger gewählt (siehe Tischler Journal 9/2014). Die edle Spieloberfläche ist auf Hochglanz poliert und steht dem handgeschnitzten Fußteil aus Eiche gegenüber. (red)
www.lignorama.com

Autor/in:
Redaktion Tischler Journal
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